Episode 29
Irgendwie wollen alle alt werden, aber keiner möchte früh sterben. Gleichzeitig ist der Wunsch nach einem langen Leben bei uns allen vorhanden, doch das altern kommt selten in diesem Prozess vor. Genau darüber rede ich heute.
Irgendwie wollen alle alt werden, aber keiner möchte früh sterben. Gleichzeitig ist der Wunsch nach einem langen Leben bei uns allen vorhanden, doch das altern kommt selten in diesem Prozess vor. Genau darüber rede ich heute.
Ich habe das Gefühl, dass die ganze Sichtweise dazu einseitig und oft mit dem Thema Angst gekoppelt ist. Und ja, zum Mut gehört die Angst. Aber nicht, weil wir warten, dass sie vorbeigeht. Sondern weil wir ins Tun kommen mit der Angst.
Ist es egoistisch, wenn ich auf meine Bedürfnisse und meine Werte achte und danach handle?
Ganz klar: Ja. Das ist es.
Und was heißt das jetzt?
Das bedeutet, dass es natürlich unschön ist, sich zurückzuziehen, obwohl deine beste Freundin eine große Party gibt. Oder du ins Ausland ziehst und Freunde und Familie in Deutschland bleiben. Doch es ist unschön für dein Gegenüber. Und gleichzeitig ist es völlig fein für dich und deine Bedürfnisse. Du machst in diesem Augenblick nichts falsch. Du sorgst in diesen Momenten für dich. Du schenkest dir Aufmerksamkeit und Wertschätzung.
Ich glaube, das wird oft missverstanden.
Und gleichzeitig kann man das Thema Reisen ebenso als Metapher nehmen für das eigene Leben. Auch das ist eine Reise. Die Art und Weise, wie ein jede unterwegs ist und ihre Entscheidungen trifft, ist sehr persönlich. Ebenso welche Wege wir gehen und welche Erfahrungen wir machen wollen oder auch nicht.
Manifestieren - Können wir alles manifestieren, was wir uns wünschen? So wie es die Lehrmeister der Spiritualität behaupten. Kann ein jede von uns alles haben, was sie sich wünscht? Oder gibt es doch Umstände, die uns daran hindern?
Wir wissen, dass alles ein Ende hat und doch vermeiden wir das Thema gerne. Meistens ist damit der Tod gemeint, doch darauf möchte ich gar nicht weitergehen. Nicht, weil es nicht stimmt. Eher weil es im Alltag viel andere Momente der Endlichkeit gibt. Sei es, dass der Tag nur begrenzte Stunden hat. Das Treffen mit einer Freundin wie im Fluge vergeht. Der Urlaub stets länger sein könnte. Nebenher werden unsere Kinder gefühlt über Nacht zu Teenagern und die Jahreszahlen mit der Null am Ende kommen zügiger näher, als uns lieb ist.
Ich spreche zum Thema Gefühle und Gleichzeitigkeit. Wir müssen uns nie entscheiden, wie wir uns gerade fühlen, weil ehe alles gleichzeitig ist. Wir dürfen in der eine Minute fröhlich sein und in der nächsten traurig. Alles sind Körperempfindungen. Unser Körper reagiert in bestimmten Situationen. Mehr nicht. Allein unsere Bewertung macht dieses Empfinden zu Gefühlen.
Ich spreche über das Thema Selbstsabotage. Statt klar auszusprechen, was ich möchte, hilft uns ab und an der Körper dabei. Ich teile eine persönliche Geschichte dazu und lade dich ein, zum lauschen.
Was sind Bedürfnisse und wie gehen wir mit ihnen um? Nehmen wir sie ernst oder legen wir sie beiseite? Tun wir das, dann sind wir unzufrieden. Haben ständig dieses Mangelgefühl in uns. Tragen es vielleicht weiter oder sind dadurch so eingenommen, dass wir das Schöne nicht mehr wahrnehmen.
Was macht das Wort Verantwortung mit dir? Und steht es im Zusammenhang mit dem Erwachsen sein?