Episode 14
Wie gehts dir und wie gehts mir? Und was machen wir mit der Zeit zwischen den Jahren.
Wie gehts dir und wie gehts mir? Und was machen wir mit der Zeit zwischen den Jahren.
Die Themen Bildschirmzeit, Falschnachrichten und persönliche Darstellung auf sozialen Medien prägen unseren Umgang mit der Technik. Prägen unsere Wahrnehmung und unseren Alltag. Unser Kaufverhalten, unsere Konzentration und Aufmerksamkeitsspanne. Beeinflussen unseren Umgang mit unserem Körper und sogar unsere sozialen Beziehungen. Es ist so wichtig, sich mit diesem Thema zu beschäftigen, da eine gewissen Unzufriedenheit eben aus dieser Ecke kommen kann.
Dieser Beitrag ist eine Einladung an dich, um deinen Umgang mit den Medien zu reflektieren. Welche nutzt du? Welche davon sind hilfreich und welche ausschließlich Zeitfresser? Wie viel Zeit ist dein Köper nur passiv anweisend, weil du auf einen Bildschirm schaust?...
Wenn wir unterwegs sind in unserem Leben und die eine oder andere Hürde haben, da wäre eine Glaskugel prima, oder? Einfach, um mal zu schauen, was kommt, wenn wir so oder so entscheiden. Und ja, ab und an wünsch ich mir das auch diesen Zukunftsblick. Gleichzeitig würde es aber den ganzen Spaß kosten, den wir einfach haben, wenn wir unterwegs sind.
Worte begleiten uns. Manche mehr als andere. Manche erst kurz und andere schon länger.
Das Wort Fürsprache begegnete mir im Zusammenhang mit dem Thema Entscheidung. Ich teile meine Gedanken dazu mit dir in der heutigen Folge.
Wann warst du das letzte Mal unterwegs in der eigenen Stadt?
Damit einhergehend ist die Idee verbunden, dass wir nicht immer nach Bali müssen, um neuen Input zu bekommen. Es braucht nicht gleich die Weltreise für einen Gedankenwechsel.
Irgendwie wollen alle alt werden, aber keiner möchte früh sterben. Gleichzeitig ist der Wunsch nach einem langen Leben bei uns allen vorhanden, doch das altern kommt selten in diesem Prozess vor. Genau darüber rede ich heute.
Ich habe das Gefühl, dass die ganze Sichtweise dazu einseitig und oft mit dem Thema Angst gekoppelt ist. Und ja, zum Mut gehört die Angst. Aber nicht, weil wir warten, dass sie vorbeigeht. Sondern weil wir ins Tun kommen mit der Angst.
Ist es egoistisch, wenn ich auf meine Bedürfnisse und meine Werte achte und danach handle?
Ganz klar: Ja. Das ist es.
Und was heißt das jetzt?
Das bedeutet, dass es natürlich unschön ist, sich zurückzuziehen, obwohl deine beste Freundin eine große Party gibt. Oder du ins Ausland ziehst und Freunde und Familie in Deutschland bleiben. Doch es ist unschön für dein Gegenüber. Und gleichzeitig ist es völlig fein für dich und deine Bedürfnisse. Du machst in diesem Augenblick nichts falsch. Du sorgst in diesen Momenten für dich. Du schenkest dir Aufmerksamkeit und Wertschätzung.
Ich glaube, das wird oft missverstanden.
Und gleichzeitig kann man das Thema Reisen ebenso als Metapher nehmen für das eigene Leben. Auch das ist eine Reise. Die Art und Weise, wie ein jede unterwegs ist und ihre Entscheidungen trifft, ist sehr persönlich. Ebenso welche Wege wir gehen und welche Erfahrungen wir machen wollen oder auch nicht.