03 - Was war, ist nicht, was wird.

Shownotes

Inhalt

Wir sind ziemlich gut darin, aus unserer Vergangenheit auf unsere Zukunft zu schließen. Was schon einmal passiert ist, wird wieder passieren. Was nicht funktioniert, wird wieder nicht funktionieren. Und wenn wir gerade durch eine schwierige Zeit gehen, fühlt es sich manchmal sogar so an, als würde es immer so bleiben. Aber eigentlich wissen wir das gar nicht. Wir wissen, was war. Wir wissen, wie es gerade ist. Aber wir wissen nicht, was kommt. Die Zukunft ist nicht die Fortsetzung unserer Vergangenheit. Sie ist offen. Unbekannt. Ungeschrieben. In dieser Folge spreche ich darüber, warum wir so leicht aus Erfahrungen Prognosen machen und wie wir uns dadurch selbst Möglichkeiten nehmen. Denn was gestern war, darf uns prägen. Aber es muss nicht festlegen, was morgen möglich ist. Eine Episode über Vergangenheit, Erwartungen Möglichkeiten und die Freiheit, die darin liegt, nicht zu wissen was kommt.
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Das Leben hält sich selten an unsere Pläne.

Also reden wir darüber.

Bei Kaffee & Tacheles - Anders als gedacht geht es um Veränderung, Beziehung, Identität, Zufriedenheit, Aufbruch, Rückkehr und all die Fragen, die auftauchen, wenn das Leben plötzlich einen anderen Weg nimmt.

Ich bin Jana Ludolf. Autorin, Mediatorin und systemische Beraterin. Ich habe selbst viele Veränderungen erlebt: Ausland, Rückkehr, neue Rollen, alte Träume, die nicht mehr passten und die Frage, wie man sich ein gutes Leben gestaltet, wenn der ursprüngliche Plan nicht mehr funktioniert.

Heute spreche ich über das, was mich bewegt.

Persönlich. Ehrlich. Ohne Hochglanz.

Keine perfekten Lösungen. Keine schnellen Antworten.

Dafür Gedanken, Geschichten, Erfahrungen und Gespräche über das echte Leben, wenn es anders kommt als gedacht.

Kaffee auf den Tisch. Tacheles auf die Ohren. ☕️ 🎙️

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Für Fragen und Anregung schreibt eine E-Mail an: post@janaludolf.com

Meine Webseite:

www.janaludolf.com - Klarheit|Wahrheit|Zufriedenheit

Mein Angebot - Vom Hören ins Fühlen

Diese 1:1 Vertiefung ist für den Moment, wenn dich diese Folge berührt oder irritiert hat. Du kannst die Folge von meinem Podcast „Tatsächlich .. zufrieden“ als Ausgangspunkt nehmen. In 90 Minuten schauen wir gemeinsam darauf, was diese Folge in der angestossen hat. Ohne Druck. Ohne Zielvorgabe. In deinem Tempo. Es geht nicht darum etwas zu lösen oder dich zu optimieren. Sondern darum, ehrlich hinzuspüren.

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„Wertschätzung - ein Weg zur inneren Zufriedenheit“

„Frauenrollen - Raus aus Klischees hin zur eigenen Wahrheit“

Transkript anzeigen

00:00:00: Wir sind on air und ich freue mich, dass du auch wieder eingeschalten hast.

00:00:05: Heute bei Kaffe & Tachel mit mir Jana Ludolf.

00:00:07: Ich habe heute zwei Zitate mit bzw.

00:00:11: hab zwei Zitate heute gelesen heute früh beim ersten Kaffe die ich richtig gut fand.

00:00:17: Leider sind sie nicht von mir, deswegen nennt man das Ding ja auch Zitate.

00:00:22: aber das sind so zwei Sätze die ich mir jetzt hier irgendwo hin babbeln werde und dann werde ich die immer wieder lesen weil ich finde die einfach.

00:00:29: Ja, sehr erhellend!

00:00:30: Also der erste Satz ist von der Caro.

00:00:35: Ich habe den Nachnamen vergessen.

00:00:37: Caro ist Ultramarathonläuferin und die hat beim LSU den Frauenrekord Weltmeisterrekord, deutschen Rekord... ich glaube den Frauen-Deutschen-Rekord von Zweiundfünfzig Luchs aufgestellt.

00:00:50: Die Caro meine ich.

00:00:51: Die hat in einem Reel gesagt und das fand ich richtig gut ein Tief ist ein Zustand keine Prognose.

00:00:59: Ein Tief ist ein Zustand, keine Prognose.

00:01:03: Was ein geiler Satz ist das bitte schön?

00:01:07: Wie oft sind wir nämlich in einer Phase oder in einem Zustand der uns nicht gefällt und projizieren den so in die Zukunft dass wir denken Das bleibt jetzt für immer.

00:01:17: Sie hat diesen Satz gehabt als sie in diesem LSU gelaufen ist.

00:01:23: Am vierzehnten August ist ja gestartet alles und sie ist glaube ich zwei Nächte gelaufen.

00:01:28: In der ersten Nacht ist er gestartet, ist der Satz gefallen so rum?

00:01:33: Und da hat es ihr gesagt wenn ich mich jetzt richtig erinnere in dem Interview dass da eine Runde war.

00:01:38: die Wahrheit nicht so knaller.

00:01:40: also Die war halt Blöd und Sie hätte jetzt sagen können okay ab jetzt läuft Zeit in falsche Richtung.

00:01:48: das ist jetzt die Tendenz.

00:01:49: Und statt des hat sie gesagt, nein das ist ein Tief.

00:01:51: Der Tief ist jetzt der Zustand aber keine Prognose,

00:01:54: d.h.,

00:01:54: die nächste Runde kann wieder gut werden und hat das abgehakt und die nächste runde war mega-gut!

00:01:59: Das zeigt halt auch wieder dass wir bestimmte Situationen, nee nicht bestimmte, dass wir jegliche Situation sowohl im guten als im schlechten... immer akzeptieren sollten und das nicht als prognose machen sollte.

00:02:13: bei guten zuständigen ist es immer so man sagt okay, dann bleibt es jetzt so.

00:02:18: Das glücklich sein das verliebt sein das weiß ich.

00:02:20: mit der arbeit im umzug bladigt irgendwas aus und dann passiert aber irgendwas negatives eine krankheit oder irgendwas kommt dazwischen.

00:02:27: uns schon Ist die prognosis hinfällig wir sind völlig überfordert weil wir diese idee in dieser zukunft projiziert haben und dann Geht das nicht auf.

00:02:38: und dann denke ich unser Gehirn, was passiert jetzt eigentlich.

00:02:40: Völlig über Forderungen müssen irgendwie agieren und dann rutschen wir halt in dieses Jammern und alles ist plötzlich schlimm bla bla bla ab genauso aber auch mit diesem.

00:02:50: im Moment läuft es halt nicht gut weil im Moment bestimmte Umstände sind die halt blöd sind.

00:02:56: also bei ihr war's eben dass sie diese eine Runde gelaufen ist die nicht gut gewesen ist kann ja bei jedem was ganz Individuelles sein.

00:03:03: Ich will nur auch darauf nochmal aufmerksam machen, dass das ja auch so Kleinigkeiten sein können wo wir uns dann manchmal drauf hinführen oder nicht drauf hin führen sondern daran festhalten und dann denken wir okay da ist das ganze Rennen im Arsch.

00:03:17: also wie wenn wir mit dem Auto unterwegs sind und im Stau stehen und dann plötzlich sagen jetzt ist mein ganzer Zeitplan hin um statt zu sagen ok jetzt ist es aber so und sich selber eben auch aus diesem dadurch ja auch verhindern, dass wir noch so tiefer abrutschen.

00:03:33: Und noch negativer denken über alles was damit zusammenhängt und uns offen für das machen was dann ist weil dann ist die Bostel vielleicht plötzlich auf und dann war der Stau am Ende gar nicht so lang.

00:03:42: also ich hoffe du verstehst worauf ich hinaus will also ein tiefes in Zustand und keine prognose oder auch einen hochsten zustande und keine Prognose und mir es in den letzten wochen auch nochmal klar geworden durch meine eigenen Prozesse, dass es ja nur Gegenwart und Vergangenheit gibt.

00:04:03: Es gibt ja gar keine Zukunft!

00:04:04: Also das wissen wir schon immer, dass die Zukunft nicht da ist und trotzdem projizieren mir so ganz viel in diese Zukunft hinein.

00:04:12: aber das wird ja alles gespeist aus der Vergangenheit weil auch das hier ein tiefsten Zustand ist ja... Der Ist-Zustand ist Mist und wenn sie dann die Sohne gelaufen ist, dann war dieser Is-Zusstand ja dann in der Verganganheit Aber das sagt ja nichts über das was dann demnächst passiert aus.

00:04:28: Das heißt ja nicht, dass das schlechte weitergeht sondern dann ist der Ist-Zustand in der Vergangenheit und wir befinden uns immer nur im Istzustand in einer Vergangenheit.

00:04:37: aber in dieser Zukunft, in die wir so viel Neinprojektieren anwünschen und an Träumen und an Sehnsüchten und an Plänen... Wir wissen es ja nicht!

00:04:46: Natürlich könnt ihr jetzt sagen Ja Jana, aber Zukunft muss auch gestaltet werden und man braucht schon ein paar Ideen wo es hingehen soll.

00:04:54: Und da bin ich total bei dir, dass man das braucht und dass man sich die Woche durchplant und sagt okay, da ist der Arztamin oder treffe ich mich mit einer Freundin und am Wochenende gehe ich mit meinem Mann auf ein schönes Konzert so... Dass wir natürlich die Zukunft gestalten!

00:05:07: Und gleichzeitig ist es aber super wichtig zu akzeptieren, dass von jetzt auf gleich alles anders kommen kann.

00:05:13: Ich habe mit einer sehr guten Freundin hin- und wieder mal im Sommer fest.

00:05:18: Und das ist dieses Jahr ausgefallen, weil sie krank geworden ist.

00:05:21: Das passiert!

00:05:22: Es ist nicht schlimm.

00:05:22: Das hat sich nicht mit Absicht gemacht.

00:05:24: Das ist passiert und dann zu sagen es ist okay ich hatte eine Idee wie dass sein kann in der zukunft also dieser abend und jetzt hat ja nicht stattgefunden das ist nicht schlimmer.

00:05:34: wir sind trotzdem befreundet und wir machen halt dann wann anders dieses sommerfest und oft halten wir uns dann aber daran fest, dass das nicht geklappt hat und rutschen dann in dieses Ja was wie soll es denn werden?

00:05:46: Und dann machen wir das nie und geraten so eine Jammer spirale einfach so rein.

00:05:53: Ich finde mit diesem Satz der Tief ist ein Zustand und keine Prognose bringt es auf den Punkt Es gibt...gibt keine Zukunft.

00:06:01: Also klar gibt's ne Zukunft!

00:06:02: So nächsten Tag waren wir auf und da ist die Zukunft und man kann auch Ideen in diese Zukunft haben.

00:06:08: Grundsätzlich existiert die aber gar nicht.

00:06:10: Die existiert nicht und ich glaube, sobald wir uns das bewusst machen wird es leichter.

00:06:16: also Ich kann aus eigener Erfahrung sagen dass das... Also ich rutsche immer mal wieder noch ab.

00:06:22: Aber wenn ich mich dann wirklich darauf konzentrieren sage, es existiert ja wirklich nur das was ich jetzt hier mit ihr mache diesem Podcast aufnehmen Und wenn er dann abgeschlossen ist, ist der auch schon wieder Vergangenheit.

00:06:33: Aber ich weiß ja nicht, wird der gehört?

00:06:35: Wird der nicht gehört und ich kann noch davon nicht abhängig machen ob ich jetzt den Podcast mache oder nicht sondern Ich muss da einfach vertrauen dass das alles gut so ist.

00:06:44: Oder noch krasser Einfach den Moment genießen und der Rest ist dann auch egal.

00:06:50: Und das ist ein Prozess, den ich in den letzten Jahren gelernt habe.

00:06:54: Ich bin immer noch drinne und rutsche immer mal wieder an diese alte Version von mir so mit rein.

00:06:57: Eine gute Freundin hat zu mir gesagt es ist gut wenn man so einen virtuellen Stich so zieht und dann sagt man auf der einen Seite ist die alte Version vom einem selbst bis Datu gemacht hat und auf der anderen Seite ist diese neue Version.

00:07:14: Diese Version, wo man sagt da möchte man jetzt neue Denken muss dann beginnen oder Gewohnheiten oder Routinen alte Sachen loslassen was auch immer Und dass man sich immer wieder guckt auf welcher Seite von dem Strich stehe ich stehe Ich stehe in dieser alten Version aber das will ich ja nicht mehr.

00:07:31: Dann sich selber imaginär auf die andere Seite ziehen fand ich einen richtig geilen Tipp von ihr?

00:07:36: Genau Also das ist das eine Und das andere ist ein Zitat vom Stefan Hine, der kann sich mal googeln.

00:07:43: Er macht ja ganz viel in diese Richtung.

00:07:46: Der hat ja seine Audioquicks und so... Da kommt jeden Morgen einen Zitat, einen Satz, den er mit der Welt teilen möchte.

00:07:56: Und der heutige Passte-So-Gu zu dem ersten, der war oder ist oder heißt wie immer ... Mit fühlen?

00:08:04: Hat sich das Denken erledigt!

00:08:07: Mit

00:08:07: Fühlen?!

00:08:08: hat sich das Denken erledigt.

00:08:10: Und, äh... Das bringt das auch nochmal so krass auf den Punkt weil wenn wir empfühlen sind brauchen wir Situationen nicht Zerdenken und wir sind doch Menschen mit Gehirn und es ist auch gut dass wir das haben, dass wir strategisch denken können, dass Wir lösungsorientiert denken können Dass wir Dinge anders erfassen können, das hat alles seine für Worte.

00:08:31: Doch ich glaube wenn es um Persönliche Dinge geht und um persönliche Weiterentwicklung geht, um das Thema Heilung geht.

00:08:40: Versuchen wir es immer mit dem Kopf zu lösen – und das funktioniert nicht!

00:08:44: Bei der Kopf kann keine Lösung haben bei der Kopf immer aus der Vergangenheit speist.

00:08:51: also der Kopf reproduziert Antworten auf Fragen die wir haben aus der vergangenheit.

00:08:57: Wir können neue Antworten gewinnen indem wir versuchen mit unseren gefühlenen Kontakt zu kommen Und es ist ganz spannend, wenn man das wirklich mal so zulässt und diese Gefühle eben nicht zerdängt und sich nicht argumentativ drauf einlässt.

00:09:11: So die ich in der letzten Folge wo ich mich da aufgeregt hatte oder ja wo ich mir geärgert habe weil da so ein großer Kreis gezogen wurde ob ich mich zu dutzen lassen sollte.

00:09:24: Wenn ich mich dann hinsetze und das einfach erstmal durchatme und merke dass die Spannung Anspannung im Bauch in der Brust dann weglässt oder gehen lassen kann, dann ist manchmal die Situation schon viel klarer.

00:09:42: Oder einfacher und das geht mir in so vielen Situationen.

00:09:46: Also ich bin zum Beispiel auch kein Fender von Rechnungen aufzumachen.

00:09:49: Weiß nicht ob es Menschen gibt, die das gerne machen?

00:09:50: Ich weiß dass man das eigentlich tun sollte weil das irgendwie sowas Positives hat.

00:09:54: mit diesem ganzen Geldmeinset sind Rechnung trotzdem immer mal blöd.

00:09:57: was ich dann zum Beispiel mache ist, dass sich bevor ich die Rechnung aufmache einmal tief durchatmet alleine um die Anspannung schon mal rauszulassen.

00:10:04: Und dann ist egal was drauf steht.

00:10:06: damit kann nicht besser umgehen als wenn ich schon völlig verkrampft alles aufmach und mir dann im Kopf zurechtlege das der andere ja wohl nicht mehr alle Lappen am Zaun hat.

00:10:17: Weißt du was ich meine?

00:10:19: Also dieses Fühlen vor dem Denken... Wir nehmen uns diese Zeit nicht!

00:10:24: Ich war letztens Waldbaden machen.

00:10:28: Keine Ahnung, ob du das kennst.

00:10:29: Waldboden heißt... dass wir durch den Wald gehen.

00:10:34: Das klingt jetzt total profan!

00:10:36: Wir hatten einen Guide der hatte das angeboten und ich war halt neugierig und hab gedacht okay wie kann das aussehen?

00:10:42: Also ich bin gerne im Wald, wir wandern viel, wir sind da viel unterwegs.

00:10:45: beim Waldbahn geht es aber darum Zeit im Wald zu verbringen und da geht es nicht darum durch dem Wald durchzuhetzen oder so sondern wirklich in.

00:10:53: wie hat er gesagt Faustformel ist zwei Kilometer in zwei Stunden.

00:10:57: Also damit weißt du schon, wie langsam das Tempo ist.

00:11:00: und wir haben dann eine Baummeditation gemacht.

00:11:04: Wir haben bewusstes Gehen gemacht.

00:11:08: Einfach mal drei Ski-Gong Übungen gemacht.

00:11:12: Eine Tee-Zeremonie gemacht.

00:11:13: Er hatte den Tee und was dabei bei uns hinsetzen konnten.

00:11:16: Zum Schluss haben wir in einer Hängematte gelegen und einfach nach oben geschaut.

00:11:22: Am Anfang war mein Kopf schon noch, okay du musst jetzt hier damit du dann gut drauf bist und so machen.

00:11:27: Und dann irgendwann ist das alles abgefallen und ich habe das einfach nur noch wahrgenommen was um mich rum gewesen ist.

00:11:35: Das Rascheln der Bäume, der Wind durch die Bäume... Der offene Blick nach oben in den blauen Himmel, da hat wirklich tolles Wetter!

00:11:42: Das Grün, die unterschiedlichen Facetten und habe gemerkt wie dann wirklich so ich in diese Entspannung gekommen bin.

00:11:51: Ich finde darum geht es ja, wenn wir gerade zum Thema Heilung... Wenn wir sagen, wir wollen bestimmte Muster verändern oder Glaubenssätze verändern.

00:12:01: Dann geht das halt nur, wenn man auch entspannt ist und nicht entspannt wird.

00:12:08: Wie willst du für was Neues offen sein?

00:12:10: Du kannst das ja nur sein, wenn wirklich alles offen ist aber wenn du verkrampft bist dann ist es verkramped also funktioniert nicht.

00:12:18: Und gerade beim Thema Heilung muss ich dann auch immer wieder an meine Arbeit denken, als Heilpraktiker in meiner Praxis.

00:12:24: Als ich die noch hatte ... dass da Menschen gekommen sind, die Heilungen mit dem Kopf machen wollten?

00:12:35: Also zum einen von mir Antworten haben wollten.

00:12:38: Die gesagt haben das Problem habe ich!

00:12:41: Mit meiner Mutter und meiner Schwester bei meinem Chefboard Ever.

00:12:44: Und der hat mich mit großen Augen angeguckt, wo ich immer gedacht hab ja aber ich bin jetzt nicht die Auskunft Ich kann noch nicht die Lösung für deine Probleme haben.

00:12:52: Wie soll das funktionieren?

00:12:53: Ich kann dich auf dem Weg begleiten und durch Fragestellung können wir uns da hinarbeiten, ich bin aber ja nicht die gelben Seiten, ich habe die Lösungen

00:13:00: nicht.".

00:13:00: Also ich hab dann auch nochmal erkannt dass Menschen ihre Kindheit gerne aufarbeiten möchten, aber eben mit Hilfe anderer an denen sie ihre eigene Verantwortung abgeben.

00:13:11: also in dem Wort Verantwortung ist ja auch das Wort Antwort drin, indem sie dann zu einem Heilpraktiker oder psychotherapeuten gehen und sagen jetzt mach mich mal wieder heile.

00:13:22: Was dann auch gar nicht ging.

00:13:24: und wenn ich denn gesagt habe, dass so funktioniert es nicht, ich dann auch immer auf sehr entsetzte Gesichter geblickt habe die da meinen naja aber dafür bezahle ich sie doch also... Aber ich bin ja nicht die Auskunft so!

00:13:36: Und bei manchen gingen der Prozess gut, die haben dann auch verstanden Also erst auf dem Kopf herverstanden, dass der Kopf halt loslassen muss.

00:13:44: Dass Heilung durch Verletzungen nur passiert wenn wir uns wirklich in dieses Fühlen reinfallen lassen so wie ich das gerade vom Stefan Hine vorgelesen habe, ne?

00:13:55: Wenn wir uns in das Gefühl reinfallen und auch zulassen und auch mal aushalten können, dass wir grad keine Antwort haben.

00:14:04: also wenn Ich mir überlege dass ich jetzt auch mit meiner Orientierungslosigkeit seit fast drei Monaten unterwegs bin weil ich eben nicht so richtig weiß, wie und wo es beruflich für mich weitergeht.

00:14:16: Das ist an manchen Tagen besser oder einen anderen weniger besser?

00:14:20: Und gleichzeitig merke ich aber selbst wenn ich mit dem Kopf drüber nachdenke, ich komme ja auch zu keiner Lösung!

00:14:24: Also ist der Zustand gerade, wie er

00:14:26: ist?!

00:14:28: Wenn ich dann das andere Zitat nehme, dass der Zustands einfach nur ein Zustand ist, aber keine Prognose.

00:14:33: heißt es ja... Ich weiß nicht.

00:14:35: vielleicht ist das morgen schon erledigt oder nächste Woche?

00:14:37: Keine Ahnung!

00:14:38: Aber ich habe Vertrauen, dass sich irgendwann meine Antworten finde Aber ich beschleunige das ja nicht, wenn ich kramfhaft drüber nachdenke.

00:14:45: Und wenn ich jetzt noch mal so auf diese Heilung eingehe also dieses... Ich möchte meine Beziehung heilen, meine Kindheitstraum.

00:14:54: Ich finde es sowieso immer lustig mit Menschen über zwanzig immer noch auf ihre Kindheit pochen.

00:15:00: Ich find nämlich so schlimm die Kindheit gewesen ist.

00:15:04: Ab einem bestimmten Zeitpunkt ist es unsere eigene Verantwortung wie wir damit umgehen.

00:15:09: nicht ständig nach hinten gucken und anderen die Schulter für geben, dass ich mit Mitte zwanzig oder Mitte dreißig unglücklich bin.

00:15:15: Also verstehe mich nicht falsch.

00:15:20: Es gibt schlimme Dinge, die in der Kindheit passieren dürfen und die uns prägen definitiv Und die dafür sorgen das wir Bindungsangst haben, dass wir nicht vertrauen können Dass wir vielleicht auch körperlich eingeschränkt sind weil wir bestimmte dinge erlebt haben die dazu geführt haben Das wir ja körperliche Einschränkungen haben.

00:15:38: ohne frage Das ist schlimm.

00:15:41: Und da ist die Kindheit dran schuld.

00:15:44: und trotzdem gibt es dann für mich den Punkt, wo man sagt aber jetzt Darfst du für dich selber entscheiden wie du damit umgeht?

00:15:53: Du darfst nicht immer nach hinten gucken und mit dem Fingerzeug machen.

00:15:56: deswegen deswegen deswegen Sondern muss sagen deswegen bin ich so und Jetzt mache ich's mach ich das mit dem was Ich hab anders oder jetzt gehe ich mit dem wie es ist.

00:16:07: Es gibt genug Beispiele Die aus Na wirklich blöden, schlimmen Vergangenheit was Gutes gestaltet haben und nicht alle sind online.

00:16:17: Das muss man auch mal dazu sagen.

00:16:18: viel findet wirklich offline statt und das finde ich auch gut.

00:16:21: Man muss nicht alles ins Internet stellen Und diese Eigenverantwortung übernehmen und auch die Akzeptanz dass bestimmte Dinge so gewesen sind aber dass dieser Diese Vergangenkeit Nicht Die Prognose für die Zukunft sind.

00:16:37: und auch in meiner Arbeit habe ich das immer wieder festgestellt, dass sie aber damals zu meinem Vater meine Mutter und das war so mit die Tante.

00:16:46: Ich sage es ist alles schlimm ohne Frage!

00:16:48: Das ist wirklich schlimm.

00:16:50: und es ist gut, dass wir darüber reden, dass sich das sichtbar machen, dass das gegenüber dann auch noch mal alles an Wut und Trauer und Entrüstung und Enttäuschung rauslassen kann.

00:16:59: super wichtig.

00:17:01: Und wenn man das oft genug durchgekraut hat, dann zu sagen okay, ich will jetzt aber weitermachen.

00:17:08: Und weitermachen heißt nicht mit dem Kopf irgendwelche Lösungen finden, sondern das einfach fühlen und für sich andere Entscheidungen treffen.

00:17:15: Heilung heisst nämlich auch Akzeptanz dessen was ist so in dem ersten Zitat?

00:17:21: also Das ist gewesen aber es ist keine Prognose und ich finde dass wir oft eben Mit dem Kopf versuchen Lösungen zu generieren.

00:17:35: Aber der Kopf kann halt nur beschränkt Lösung generieren weil er ja nur aus der Vergangenheit schippt.

00:17:39: Also ich glaube, das ist auch nochmal super spannend wenn man das einmal gecheckt hat dass der Kopf wirklich nur aus dem Speisen kann was er erlebt hat und dass der kopf eigentlich keine neuen Ideen kreieren kann.

00:17:50: Er kann nur neue Ideen, wenn wir andere Entscheidungen treffen Wenn wir mit Menschen zusammenkommen die vielleicht inspirierende Geschichten und Worte haben dass wir sagen okay Das kann ich adaptieren und dann mache ich das.

00:18:06: Und dann hat der Kopf vielleicht auch mal eine andere Lösung, wenn wir zulassen dass alle Gefühle die da sind legitim sind und wenn wir uns die bewusst vielleicht auch machen die gefühle durch schreiben schreien meditieren lesen gibt so viele Möglichkeiten sein Gefühl in Kontakt zu kommen.

00:18:23: Dann kann auch Heilung passieren und dann kann man sich das Leben so gestalten wie man das gerne möchte.

00:18:31: aber oft scheitert es daran Weil wir uns eben verkrampfen, weil wir nach hinten gucken.

00:18:36: Weil wir Vergangenheit als Prognose nehmen, weil mehr im Denken statt empführen sind und nicht aushalten können, dass wir gerade keine Lösung haben.

00:18:46: Wir glauben immer, wir müssen agieren und reagieren.

00:18:50: Wir müssen immer machen und schaffen und proaktiv sein.

00:18:55: Weil alle hier leistungsorientiert durch die Gegend laufen.

00:18:59: Dabei müssen wir das gar nicht so.

00:19:02: Auch wenn im Umfeld oder uns die Gesellschaft das so vorlebt.

00:19:09: Oder wir glauben, dass das das ist gerade heißt es ja nicht, dass wir so mitmachen müssen.

00:19:14: irgendwie.

00:19:15: ich finde es so wichtig immer wieder mal mit sich selber in Kontakt zu kommen und Ich weiß wie schwierig das im Alltag sein kann, dass man sich für sich selber einfach keine Zeit einräumt.

00:19:23: Dass man sagt ne Familie Job Haushalt Gartenverein Keine Ahnung Jeder von uns hat was auf der Liste stehen.

00:19:32: Gleichzeitig kann man manche Sachen aber einfach streichen, weil ob ich den Haus seit heute oder morgen mache ist zweitrangig.

00:19:41: Erstrangig ist wie es mir dabei geht und wenn ich als Frau die schon mit Kinder und Arbeit am Limit bin dann muss ich mich noch mehr Aufgaben auf ein Zettel schreiben.

00:19:54: Dann darf ich das auch einfach mal liegen lassen oder Hilfe annehmen oder umverteilen Lücken finden, die für einen gut ist.

00:20:04: Also in einem der Podcasts hatte ich es ja auch gesagt.

00:20:07: Die Hellen von Mädchen, die lesen.

00:20:11: Podcast hat das immer gesagt, dass allein sechs Minuten Lesen pro Tag den Stress... Pägel um sechzig Prozent senkt, also das Stresshormon.

00:20:19: Also es sind so viele Kleinigkeiten die dafür sorgen dass wir runterfahren und dass wir entspannen, dass wir durchatmen.

00:20:24: weil wenn wir zumachen und verkrampfen und das ist ja wie wir dann durchs Leben gehen, verkrampft Wir atmen kurz, wir spüren einfach, dass der Oberkörper zu macht Dann geben wir komisch, dann haben wir Rückenschmerzen was auch immer Kopfschmerzen, weil wir für nachdenken Ja, da passiert halt ... Weiß ich nicht.

00:20:44: Da wird das halt nicht besser der Ist-Zustand.

00:20:46: Also dann verändern wir den Ist-Zeustand auf jeden Fall nicht in die Richtungen, die wir gehen wollen.

00:20:51: Das schaffen wir eigentlich nur wenn wir halt entspannt durch die Gegend laufen.

00:20:55: weil wenn wir entspannt sind und mit Entspannt meine ich nicht nur im Schaukestuhl sitzen also nicht dass mich jetzt falsch verstehst mit entspannt mein ich wirklich Dass wir durchatmen können merken das hat nichts zwingt und dass wir offen auch sind für die Dinge die um uns rum geschehen.

00:21:10: Dann können wir sowohl die Zukunft positiv gestalten oder überhaupt gestalten.

00:21:15: Ich will ja gar keine Wertung reinmachen, aber... Wir sind hier immer dabei alles zu bewerten?

00:21:20: Nee!

00:21:20: Die Zukunft gestalten!

00:21:22: Positiv ist ja auch nur eine Bewertung.

00:21:24: Aber wer sagt was positiv und was negativ ist das es ja auch noch die eigene Einschätzung ist für mich positiv ist kann für dich ja auch negative sein und umgedreht.

00:21:31: Finde ich auch nochmal ganz spannend wie wir wirklich mit Bewertungen dann teilweise um uns schmeißen ohne zu merken dass wir uns selber damit einschränken weil sobald etwas in der Zukunft anders ist, wie wir uns das vorgestellt haben.

00:21:42: Ist es dann gleich negativ?

00:21:43: Obwohl's vielleicht auch gut ist nur halt andersgut.

00:21:48: Auch noch mal ein ganz spannendes Thema darüber nachzudenken wo wir unsere eigenen Bewertungen eigentlich als Maßstab annehmen und dadurch wirklich unseren Blick enger machen statt offener Weil wir halt von vorne rein sagen dass es positiv und es ist negativ statt einfach zu sagen Das ist so viele Dinge sind ja einfach auch neutral.

00:22:04: und die bewertung die wir Hinsichtlich dessen machen, was wir erleben oder was uns wieder fährt.

00:22:09: Schöpfen wir ja auch nur wieder aus der Vergangenheit.

00:22:11: also wir schöpfen hier auch nur aus dem was wir bereits erlebt haben und das ist unser Bewertungs Maßstab für das was in der Zukunft sein soll beziehungsweise was dann kommt weil wir halt noch keine anderen Erfahrung gemacht haben.

00:22:25: aber das heißt ja auch im Umkehrschluss dass wenn wir uns da offener mit Bewertung halten wir dann auch offener für die Dinge sind, die sich um uns gestalten.

00:22:36: Und im Rückblick sagen okay das war gut oder das war jetzt nicht so der Knorke?

00:22:42: Weil oft ist sie ja am Rückblick doch ein bisschen... Also in einem Rückblick gestalten sie also.

00:22:48: für mich ist es so dass manche Situationen im Rück Blick positiver sind als sie im Ist-Zustand gewesen sind weil ich im Rückblick das ganze sehe.

00:22:57: aber an dem Moment habe ich das halt so bewertet bei meiner Vorstellung von der Zukunft wie eine ganz andere gewesen ist.

00:23:04: Wenn ich jetzt aber sage, ich lass die Prognose einfach weg und habe zwei Ideen für meine Zukunft, aber vertraue einfach auf das Leben selbst, dass Situation sich so gestalten, dass es mir gut geht und ich meine Ziele und Wünsche umsetzen kann, bin ich doch viel bereiter, das positiver wahrzunehmen und auch im Nachgang positiver zu bewerten.

00:23:33: Es gibt ja auch Erfahrungen.

00:23:34: Also ich hab die gemacht, ob du die auch schon gemacht hast.

00:23:36: Je entspannter ich bin, desto mehr Chancen hatte ich irgendwie.

00:23:39: Desto mehr war alles in diesem berühmt-berichtigten Flow also dass es einfach geflossen ist das eins zum anderen geführt hat.

00:23:45: je verkrampfter ich war desto holpriger war das desto... Das so mehr hatte ich auch zu rödeln.

00:23:54: Jeden Spannteich war destso besser war der ganze Fluss?

00:24:02: Ja Ja, was will ich jetzt eigentlich damit sagen?

00:24:10: Ich möchte zum Ausdruck bringen nach zwanzig Minuten.

00:24:16: Wenn wir auf innere Heilung Wert legen nicht bis zu unserem Lebensende unsere Vergangenheit dafür verantwortlich machen können wie es uns geht sondern wir in die Verantwortung gehen müssen unsere Antworten selber zu finden und auch die Vergangen- heit Vergangenheiz sein zu lassen.

00:24:34: noch einmal darauf hinweisen oder mitgebe auch immer das heilung eben Passiert wenn wir erstmal die akzeptanz kommen.

00:24:42: und akzeptans bedeutet den ist zustands zu durchfühlen und nicht gleich Mit lösungsvorschlägen im kopf zu kommen also gleich wieder dieses machen zu gehen sondern erst mal einfach zu akzeptieren und zu fühlen Und dann zu gucken wo es hingeht.

00:24:54: oft machen wir dass ja umgedreht Wir sind gleich in diesem machendrinne posten online irgendwelche komischen gilt statt erstmal zu gucken geht einem selber.

00:25:01: Und eben diese zwei Zitate, die ich so toll finde – ich lege es jetzt zum Ende auch noch mal vor -, dass ein Tief nur ein Zustand ist und keine Prognose.

00:25:09: Also auch nochmal dieses, was für mich auch so erhellend in den letzten Monaten gewesen ist zu erkennen, das wirklich wir nur im Ist-Zustand innerhalb der Vergangenheit, also dass das die zwei Zustände sind, die wir haben weil wir die Zukunft einfach nicht kennen, weil wir nicht wissen, was da passiert.

00:25:23: auch wenn wir Pläne haben, wenn wir Urlaub planen, wenn Wir Weihnachten planen Sommerfestplan, alles kann plötzlich anders kommen.

00:25:29: Also es sind ja nur Ideen die wir haben.

00:25:31: Wir dürfen einfach darauf vertrauen dass wir im istzustand Alles da haben was es braucht um eben auch am nächsten tag Ein gutes leben zu haben.

00:25:41: so ich glaube so geht's.

00:25:43: und nur weil heute beschissener taches heißt das nicht Dass morgen auch ein beschließender tach ist und nur Weil Heute Beschissener Tache Es Heißt Ist Nicht Das Wenn Ich Morgen Zurückblicke Es Immer Noch Beschissene tache.

00:25:52: Sondern Kann Es Rückblickend Sein dass ich das große Ganze erkenne und sage, ja okay es muss diesen Umweg geben weil sonst hätte ich die Person nicht getroffen oder dann wäre ich nicht in den Supermarkt und hätte noch da diesen Väterkäse gekriegt.

00:26:04: Oder wie auch immer man erkennt dir erst im Rückblick einfach so diese ganzen Zusammenhänge.

00:26:09: Und das letzte eben zu dieses dem sollten wirklich mehr fühlen Weil wenn wir mehr fühlten Dann hat sich das Ding erledigt.

00:26:16: damit meine ich wirklich nicht dieses strategische Denken und Pläne machen.

00:26:21: Und wie baue ich ein Haus?

00:26:22: Daum geht es gar nicht, sondern es geht um dieses Zerdenken von dem Leben, zerdenke also gerade der spirituelle Enzine wird so viel zerdacht dass das fühlen einfach zu kurz kommt.

00:26:32: wenn wir uns aber auf das fühle so ein bisschen konzentrieren und fokussieren würden würde sich das denken erledigen weil wir bestimmte Dinge dann einfach intuitiv auch wahrnehmen.

00:26:41: Also eine krasse geschicht noch zum Abschluss dazu.

00:26:43: als Beispiel war zum Beispiel, als wir vor zehn Jahren die Frage bekommen haben ob wir ins Ausland gehen und ich habe zwei Monate gedacht.

00:26:51: Ja nein, hopp top!

00:26:52: Ich hatte zwei Monate lang Listen.

00:26:55: Ich hab mich mit Menschen ausgetauscht, die eben in China gelebt haben.

00:26:59: Wir haben in der Familie darüber diskutiert Und dann sind wir hingeflohen, dann haben wir das angeguckt.

00:27:04: Dann habe ich Pro und Contra und Ja und Nein.

00:27:06: und wie auch immer und als wir zurückgekommen sind an dem einen Sonntagmorgen an der Kaffeemaschine war da einfach dieses Gefühl.

00:27:13: Ich war total entspannt mein Mann war neben mir die Sonne schien und ich wusste einfach vom Gefühl her dass das ein Jahr ist.

00:27:23: Es heißt nicht, dass man dieses ganze Gedenken nicht machen sollte doch grundsätzlich ist immer dieses Gefühl da.

00:27:29: Ich habe auch schon eine Entscheidung getroffen, wo ich in dem Moment vom Kopf dachte.

00:27:34: Ich muss diese Entscheidung treffen und ich wusste vor einem Gefühl her dass die Entscheidung falsch ist.

00:27:37: Ich wusste es!

00:27:39: Ich habe trotzdem diese Entscheidung getrofft in der Vergangenheit und das hat mich Jahre gekostet diese Entscheidung wieder rückgängig zu machen.

00:27:47: Und ich glaube wenn wir da mehr drauf fühlen nicht hören sondern darauf fühlen... ...und dann eben auch Situation wie Orientierungslosigkeit.

00:27:56: Einfach einen Schritt zurückgehen und nicht gleich mit dem Kopf reingehen, kommen wir eher zu einer Lösung oder zu einer Entscheidung als andersrum.

00:28:08: Ich glaube das ist so die Kernaussage von dieser Folge!

00:28:13: Und wie gesagt diese zwei Zitate heute morgen on top vielleicht ist ja ein Zitat für dich.

00:28:20: auch wo du saßst stimmt Jana diesen cool recht sagste auch Jana alles bullshit.

00:28:26: Am Ende des Tages darf jeder für sich entscheiden, wie er sein Leben lebt und gestaltet.

00:28:31: Immer so das andere nicht zu schaden kommen.

00:28:33: Und dann haben wir ja schon mal viel richtig gemacht!

00:28:36: Also ich danke dir für deine Zeit und freue mich wenn du hier wieder rein hörst bei Kaffee und Tarels mit mir, Jana Ludolf.

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