01 - Weniger ist mehr.

Shownotes

Aus drei mach eins. Klarheit fördert Fokus. Was ein offline Sommer alles kann.


Das Leben hält sich selten an unsere Pläne.

Also reden wir darüber.

Bei Kaffee & Tacheles - Anders als gedacht geht es um Veränderung, Beziehung, Identität, Zufriedenheit, Aufbruch, Rückkehr und all die Fragen, die auftauchen, wenn das Leben plötzlich einen anderen Weg nimmt.

Ich bin Jana Ludolf. Autorin, Mediatorin und systemische Beraterin. Ich habe selbst viele Veränderungen erlebt: Ausland, Rückkehr, neue Rollen, alte Träume, die nicht mehr passten und die Frage, wie man sich ein gutes Leben gestaltet, wenn der ursprüngliche Plan nicht mehr funktioniert.

Heute spreche ich über das, was mich bewegt.

Persönlich. Ehrlich. Ohne Hochglanz.

Keine perfekten Lösungen. Keine schnellen Antworten.

Dafür Gedanken, Geschichten, Erfahrungen und Gespräche über das echte Leben, wenn es anders kommt als gedacht.

Kaffee auf den Tisch. Tacheles auf die Ohren. ☕️ 🎙️

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Für Fragen und Anregung schreibt eine E-Mail an: post@janaludolf.com

Meine Webseite:

www.janaludolf.com - Klarheit|Wahrheit|Zufriedenheit

Mein Angebot - Vom Hören ins Fühlen

Diese 1:1 Vertiefung ist für den Moment, wenn dich diese Folge berührt oder irritiert hat. Du kannst die Folge von meinem Podcast „Tatsächlich .. zufrieden“ als Ausgangspunkt nehmen. In 90 Minuten schauen wir gemeinsam darauf, was diese Folge in der angestossen hat. Ohne Druck. Ohne Zielvorgabe. In deinem Tempo. Es geht nicht darum etwas zu lösen oder dich zu optimieren. Sondern darum, ehrlich hinzuspüren.

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Meine Bücher:

„Gedankentänze“

"Raus aus der Frauenbox"

„Wertschätzung - ein Weg zur inneren Zufriedenheit“

„Frauenrollen - Raus aus Klischees hin zur eigenen Wahrheit“

Transkript anzeigen

00:00:00: Wir sind online, wir sind unehr.

00:00:02: Also ich bin unehr und ich hoffe du auch logisch sonst würdest du mich nicht hören.

00:00:07: hier beim podcast kaffe und tache liss anders als gedacht mit mir jana ludolf Und jetzt wunderst du dich und denkst ja hey hatte sie nicht hier auf ein kaffee mit jana ausland rückhörender zwischen?

00:00:17: und hatte sie Nicht irgendwie gedanken tint und hatte sich nicht irgendwie tatsächlich zufrieden und hat sie nicht so viele verschiedene gesachen gemacht?

00:00:23: Jetzt noch ein vierter podcast.

00:00:27: es bleibt bei diesem einen Podcast die anderen existieren nicht mehr beziehungsweise sie existieren schon.

00:00:34: Du kannst dir die alten Folgen alle angucken, die sind alle noch online aber die werden halt nicht weiter produziert weil manchmal braucht es einfach nicht mehr Projekte sondern einfach Klarheit.

00:00:45: und ich habe festgestellt dass die drei Podcasts sich vorher hatte jeder auf seiner Art und Weise ein Stück meiner Reise gewesen ist geholfen haben, in den jeweiligen Phasen die ich mich befunden habe da so gut durchzukommen und das jetzt einfach nach dem Sommer sechsundzwanzig eine neue Phase anfängt.

00:01:03: Eine Phase auf jeden Fall mit viel mehr Klarheit darüber was ich will und was sich nicht will.

00:01:09: und eins ist eben dass ich den Fokus auf einen einzigen Podcast haben will und daraus ist Kaffe und Tacheles entstanden der Gedankentenzepodcast knapp siebzig Gespräche mit Frauen, die ich über zweieinhalb Jahre geführt habe.

00:01:26: Drinnen enthalten tolle Frauen, inspirierende Frauen unterschiedliche Themen und unterschiedliche Gedanken, die wir da miteinander geteilt haben.

00:01:34: Und der ist einfach in einer Phase entstanden, wo ich ganz große Sehnsucht nach guten Gesprächen hatte.

00:01:40: Und da ich die vor Ort da, wo Ich war nicht finden konnte, habe ich mir die Einfach online eine eingesammelt.

00:01:46: Das hat mich sehr getragen und ich bin sehr dankbar für diese Zeit, die Wir hatten.

00:01:51: Mittlerweile ist es so, dass ich immer noch gute Gespräche liebe und immer noch gut Gespräche fossiere.

00:01:58: Ich habe viele jetzt vor Ort, die nicht online sind.

00:02:02: Gleichzeitig weiß ich, dass sich Frauen online treffen möchte und das wird dann auch hier bei Kaffern-Tachlis passieren.

00:02:10: Dann musst du gar nicht mehr so hin und her springen und dich entscheiden sondern dann kommt ihr meine Folge mit mir um eine Folge mit dem Gast und die Themen werden genauso vielfältig sein wie das Leben buntes.

00:02:20: Deswegen gibt es den Gedanken-Tänzer-Podcast, also wird er nicht weiterhin stattfinden.

00:02:23: und tatsächlich zufrieden.

00:02:26: Ich mag ihn immer noch total.

00:02:29: Der hat mir einfach geholfen in dieser Phase des Zurückkommens aus dem Ausland, indem wie kann ich meine Zufriedenheit hier wieder finden?

00:02:38: Wie kann ich im Friedensein mit dem was gewesen ist oder mit der Entscheidung die wir getroffen haben?

00:02:43: Und Zufrierenheit ist so ein großes Thema dass auch das hier in Carl von Tacheln immer wieder mit reinfließen wird.

00:02:50: Das kann man gar nicht so trennen, weil Zufriedenheit einfach ein großer Teil in meinem Leben ausmacht.

00:02:54: Also als Kompass, als Wertevorstellung und genau deswegen wird das nicht mehr geteilt sondern auch hier mit reingenommen.

00:03:01: Und der dritte Podcast war ja auf einen Kaffee mit Jana Auslandrück herunter Zwischen.

00:03:05: Mittlerweile sind wir zwei Jahre zurück aus dem Ausland und ich muss sagen Ich fühle mich nicht mehr wie ich bin die die aus dem auslands zurückgekommen ist Sondern ich bin dir die mal im Ausland gelebt hat Weil ich jetzt auch nach diesem Sommer festgestellt habe Happy und glücklich bin, dass wir hier sind das wir hier wohnen dürfen.

00:03:23: Dass wir hier wirklich Menschen haben mit dem wir uns super gerne treffen austauschen.

00:03:28: ich bin so dankbar für die Verbindung die ich offline habe über die Gespräche Und die Begegnungen.

00:03:35: Das ist so viel wert.

00:03:37: das habe Ich sehr sehr vermisst im Ausland weil es da wirklich nur Bedingt möglich gewesen ist war dann nicht So viele menschen waren die mir wirklich ans Herz gewachsen sind.

00:03:44: glücklicherweise gibt es Ein, zwei, drei, vier Personen die mich auch weiterhin im Leben begleiten.

00:03:52: Aber die Möglichkeit jetzt hier vor Ort zu haben mit dem Auto zu Freunden und Freundinnen zu fahren oder auch Besuch zu bekommen.

00:03:57: Die weiß ich jetzt noch mal viel mehr zu schätzen und deswegen ja Auslandrückhörn dazwischen das sind alles so Themen die nicht mehr da sind oder nicht mehr im Vordergrund stehen ist es eher Ein weitergehen so und ich glaube das ist super wichtig, dass wir einfach immer weiter gehen und nicht stehen bleiben oder.

00:04:19: Darum zurückschauen.

00:04:20: Ich bin schon auch ein Mensch der sich gerne in dieser melancholie verlieren kann.

00:04:25: Zurückschaut und sagt acht Wir hatten das und wie war das?

00:04:27: Und das war so schön und bla bla bla hilft mir aber nicht im istzustand weil ich damit den ist zustande hier einfach verklärt sehe.

00:04:33: deswegen habe ich mich auch für diesen Sommer vorgenommen gehabt und das habe ich fast auch gut durchgezogen, zwei Monate wirklich Pause von allem zu machen.

00:04:43: Also von Social Media, von der Arbeit, von mir Gedanken machen wie es weitergeht sondern zu sagen jetzt ist jetzt Sommer und jetzt möchte ich die noch hundert Prozent genießen.

00:04:56: und das kann mir nur gelingen wenn ich halt da bin weil wenn ich nicht da bin schau ich irgendwann zurück und denke was hast du eigentlich so gemacht?

00:05:03: Und ich glaube dass uns das allen schwer fällt weil wir wirklich in einer Welt leben oder in einer Zeit gerade leben, wo viel Ablenkung um uns herum ist.

00:05:14: Und ich bin auch total anfällig für Ablenkungen und gleichzeitig hilft es mir aber nicht meinen inneren Frieden zu finden oder meine Zufriedenheit zu finden Oder Lösung zu finden weil ablenkung ist halt ablenkung.

00:05:27: Es lenkt uns als eine falsche Richtung.

00:05:29: Gerade Social Media finde ich ist da super krass unterwegs.

00:05:34: Ich habe auch festgestellt, nachdem ich mein Social Media Account auf Pause gedrückt hab.

00:05:39: Dass ich so die erste Woche ungefähr ... Ja man könnte es nennen eine Entzugserscheinung hatte und mein Hubbelt einfach dagehend war dass ich immer wieder zum Handy gegriffen hab und dann aufklicken wollte und dann ach ja stimmt!

00:05:53: Ich hab dann angefangen zu redseln und auch wieder angefangen mit lesen.

00:05:57: Das ist mir am ersten Jahr so ein bisschen apannen gekommen, weil ich eben in dieser Ablenkung gewesen bin.

00:06:01: Weil ich eben diese Orientierungslosigkeit auch gewesen bin... ...und statt mich mit dieser Orientierungslosigkeit hinzusetzen um zu schauen wo sie hinführt oder was die gerade spricht habe ich mich halt abgelenkt.

00:06:15: aber das hat überhaupt nicht lösungsorientiert.

00:06:17: Und es war wie gesagt krass zu sehen und auch selber zu erleben dass ich doch da mit diesem Handy doch verwachsen war.

00:06:25: Ich hatte eine hohe Bildschirmzeit zum Ende, also bevor der Sommer angefangen hat für uns oder für mich und die habe ich fast um die Hälfte gesenkt.

00:06:34: Und da ich muss sagen das ist schon krass zu sehen wie man selber so gestrickt ist und wenn man sich ein bisschen selber auch auf die Schliche kommt ist auch super spannend und interessant.

00:06:44: Und ich glaube, das ist doch das Einzige um was es geht sich selber immer wieder auf die Schlüche kommen, sich immer wieder selbst hinsetzen und sagen okay wo bin ich denn und wo stehe ich denn?

00:06:53: Und eine Entscheidung war wie gesagt diese drei Podcasts jetzt zusammenzufassen weil ja es nicht mehr Projekte braucht sondern einfach nur Klarheit.

00:07:01: Das ist die erste Klarheit die für mich nach dem Sommer getroffen habe und es entspannt mich Weil Ich weiß ich hab jetzt dieses eine Projekt und kann da alles reinhauen was mich bewegt Kann ja auch mit Menschen sprechen, wenn ich das möchte.

00:07:15: Und es gibt mir gleichzeitig auch wieder so ein bisschen Freiheit ... Weil ich nicht das Gefühl habe, ich muss mich so

00:07:20: aufteilen.".

00:07:21: Dann ist es so, dass ich eine Offline-Praxis hatte.

00:07:27: Die hab' ich vor dem Sommer geschlossen.

00:07:30: Weil's nicht so gelaufen ist wie ich mir das vorgestellt hab'.

00:07:34: Da ich festgestellt hab', dass viele Menschen gerade in der Psychotherapie Unterstützung benötigen Aber eben lieber warten, bis sie einen Platz bekommen.

00:07:46: Bevor Sie selber Geld in die Hand nehmen um sich so um sich zu kümmern.

00:07:52: Ich weiß das nicht jeder Geld hat sich eine psychotherapeutische Sitzung zu leisten.

00:07:58: ich weiß dass es hart ist, dass man für die Gesundheit wenn man schon krankenversichert ist noch extra aufkommen muss.

00:08:04: Es hat für mich was aber auch mit eigen Verantwortung zu tun und ich hatte da immer viele Diskussionen.

00:08:11: Und am Ende ist es so, dass ich vermehrt online arbeite und deswegen mir die Kosten einfach gespart habe.

00:08:17: Also auch da wieder die Klarheit reingekriegt was möchte ich und was möchte nicht?

00:08:22: Ich möchte mich nicht ständig erklären und rechtfertigen warum ich so arbeite wie ich arbeite.

00:08:27: Deswegen gibt es Zusammenarbeit mit mir jetzt nur noch online vorerst.

00:08:32: vielleicht ist es irgendwann wieder offline aber aktuell auch nur online.

00:08:37: Auch das entspannt mich ein bisschen weil ich natürlich weniger kosten habe und flexibler auch bin, weil ich von zu Hause aus arbeiten kann.

00:08:47: Gleichzeitig hatte ich einen richtig tollen Sommer.

00:08:50: Ich hätte gedacht, ich kriege noch mal so ein Abi-Sommer hin.

00:08:54: Habe ich nicht hinbekommen, da ich halt einfach keine Achzen mehr bin.

00:08:57: Und gleichzeitig war es trotzdem ... Ein echt toller Sommer.

00:09:01: der war total vielfältig mit Reisen, mit Kunst und Kultur, mit tollen Gesprächen, mit Menschen treffen die mir am Herzen liegen.

00:09:11: Ich habe eine Tomatenpflanze großgezogen.

00:09:13: dank meiner Gärtnerfreundin, die hat sie mich via Handy begleitet.

00:09:19: Ist das auch alles gut gefruchtet?

00:09:21: Da bin ich echt ein bisschen stolz dass es so geklappt hat.

00:09:24: Ich hatte da ein bisschen Zweifel meine Freunde glücklicherweise nicht.

00:09:27: Die hat er so ein bisschen an mich geglaubt und ich hab dann auch gesehen ja es geht halt um diese Momente einfach um dieses was will ich jetzt?

00:09:37: gerade weil ich gehör auch zu denen Entweder lebe ich zu sehr an der Vergangenheit oder projiziere die Vergangenkeit in die Zukunft und wir alle wissen, dass dieses, dieses in die zukunft reindenken Blödsinn ist.

00:09:47: Weil wir ja nicht wissen was in der Zukunft passiert.

00:09:49: das ist ja alles nur eine Reproduktion von Dingen, die wir schon mal erlebt haben.

00:09:53: deswegen glauben wir immer zu wissen, was in den zukunft passiert.

00:09:56: grundsätzlich ist sie aber Ja frei.

00:09:59: also es gibt eigentlich nur die Gegenwart und die vergangenheit Und davon auch nur die gegenwahrt.

00:10:04: und das ist mir in dem Sommer indem ich eben so viele Dinge für mich erst mal stillgelegt habe, um wieder zur Ruhr zu kommen.

00:10:11: Noch einmal so bewusst geworden ist.

00:10:13: Außer dieses bin ich da wo ich bin am richtigen Ort.

00:10:17: Ist es das was ich mir gerade gut vorstellen kann oder möchte ich doch wieder woanders wohl?

00:10:21: Möchte ich wieder im Ausland leben?

00:10:22: aber nein!

00:10:23: Ich muss sagen im Moment fühle ich mich mit dem wo ich Bin... Mit den Dingen die ich tue richtig wohl und ich bin sehr dankbar für diese Möglichkeit einfach in einem Land zu leben viele eigene Entscheidungen treffen kann, was mein Leben angeht.

00:10:38: Man schaut ja doch oft auf andere Leben und glaubt die leben werden besser gerade wenn man mal im Ausland gewesen ist.

00:10:47: Glaubt man dass das Leben im Auslands einfacher ist?

00:10:50: Man darf nicht vergessen dass wir halt aus diesem privilegierten Status mit Ja wir sind in Europa geboren haben deutschen Pass und vielleicht drei achtzig auf dem Konto natürlich in jedem Land ein besseres Leben haben weil wir ja nicht unter den Bedingungen leben die da in diesem Land vorherrschen, sondern ja einfach privilegiert schon allein finanziell und arbeitstechnisch sind.

00:11:11: Ich glaube dann muss man sich immer wieder so ein bisschen dran erinnern das Ja um was es denn so geht?

00:11:18: Und ich glaube es geht darum wirklich der Gegenwand in der Gegenwart für sich zu sein und in der gegenwahrt für sich Zu sein Leben zu gestalten und zwar immer Schritt für Schritt immer ein Tag nach dem anderen und vielleicht ja, ein großes Bild zu haben wo die Reise hingehen könnte aber dazwischen ganz viel Freiräume lassen darf damit das Leben halt auch wirken kann.

00:11:41: Und ich bin auch jemand der gerne plant und gerne eine Struktur hat und gerne schon Dinge im Vorfeld weiß.

00:11:48: Aber dieses engmaschige Gedenken und Handeln dadurch versperrt uns manchmal so den Blick auf die Möglichkeiten die wir haben und lässt uns auch Chancen, die sich gerade entwickeln nicht sehen oder nicht wahrnehmen.

00:12:00: Sondern dann verbauen wir uns die halt einfach.

00:12:02: Und wenn wir halt auch an Dingen hängen, die uns schon lange begleiten so wie ich jetzt an den Podcasts, die drei, die ich hatte heißt es nicht dass sie dadurch qualitativ besser wären nur weil ich ständig dran halte sondern man muss dann auch sagen okay und jetzt endet diese Reise?

00:12:17: Das darf auch ein bisschen ziebeln und das darf auch etwas traurig machen Und gleichzeitig macht es aber diesen Raum auch auf für die Dinge, die dann dadurch entstehen dürfen.

00:12:26: und wir alle haben in der Vergangenheit vielleicht schon ähnliche Momente gehabt.

00:12:30: Jeder auf seiner Art und Weise.

00:12:32: Wir wissen ja dass daraus dann Dinge entstanden sind wie gut geworden sind selbst wenn's im ersten Moment holprig war oder herausfordernd oder wir uns zum ersten moment gefragt haben was soll der ganze Mist?

00:12:44: irgendwie hat sichs dann hingerüttelt und dieses Vertrauen ist bei mir im Sommer wieder zum Vorschein gekommen, dass ich es halt irgendwie hinrüttelt auch wenn ich jetzt meine Offline-Arbeit aufgegeben habe.

00:12:56: Auch wenn ich sage, ich mache noch diesen einen Podcast statt die drei weiß ich das sich in irgendeine Richtung hinrütteln wird, die mir Freude bereitet und auch dieses Leben im Moment.

00:13:12: Das klingt immer so einfach und das klingt nach einem Kalenderspruch.

00:13:16: Gleichzeitig finde ich ist das die allergrößte Herausforderung also für mich definitiv.

00:13:21: Den tag zu nehmen und den tag zu genießen und an dem tag der gerade da ist wie jetzt eben zusammen.

00:13:26: was kann ich heute mir gutes tun oder was zahlt heute auf ein gutes leben ein?

00:13:33: manchmal glaube ich wir sind so verkopft mit diesen ganzen coaching geschichten und diese ganzen mindset kalender sprüchen und diesen ganzen online kurzen dass wir dieses Leben vergessen, weil wir halt mit dem Kopf einfach ganz wieder dabei sind.

00:13:50: Ich gehöre auch dazu.

00:13:52: Ich habe das Laufen wieder angefangen und Leute die mich jetzt schon länger kennen wissen, dass ich das hin- und wieder immer mal gemacht habe.

00:13:58: Gerade als ich noch im Ausland gelebt habe bin ich viel gelaufen so ein Monat zwischen hundert und Hundertfünfzig Kilometer.

00:14:06: Ich hab das dann sehr vernachlässigt weil ich da keine Lust drauf hatte und bei mich das Überbindung gekostet hätte.

00:14:15: Und ja, weil ich dann auch noch eine gesundheitliche Diagnose bekommen habe, wo ich gedacht hab, okay, dann brauchst du es halt nicht mehr machen?

00:14:22: Weil der Arzt hat gesagt, das können Sie eigentlich nicht mehr tun.

00:14:27: Ja, ich hab's wieder ausgegraben, weil Ich festgestellt habe dass gerade diese Bewegung also für mich ist die Bewegung, das kann ja für dich was ganz anderes sein Da muss man halt im Moment sein, weil wenn ich unterwegs bin zu Fuß, also laufen heißt für mich jetzt nicht joggen.

00:14:44: Also ich bin ein Spazierer, ein Strafer-Spazierter, ein Walker, einen Marschierer nenn das wie du möchtest über lange Distanzen.

00:14:53: da muss man einfach präsent sein, denn du musst gucken wo ist die nächste Wurzel oder wie sind die Unebenheiten?

00:15:00: Du musst im Moment sein.

00:15:02: Und das empfinde ich jetzt auch noch mal als großes Geschenk, dass ich das wieder ausgegraben habe und auch wirklich fast jeden Tag tue.

00:15:10: Also ich laufe so zwischen fünf und zehn Kilometer pro Tag weil das einfach mich runter fährt und mir eine gewisse Kopfendlastung bringt, weil mein Kopf halt nur für den Moment mit Laufen beschäftigt ist.

00:15:25: Klar kannst du jetzt sagen, ja ich habe gar keine Zeit und das klingt immer so einfach wenn man kein Montag-Freitagjob hat hier von neun bis siebzehn Uhr.

00:15:36: Selbst da glaube ich gibt es immer noch eine Möglichkeit sich damit zu beschäftigen.

00:15:42: Es muss ja nicht laufen sein, es kann ja auch Stricken häkeln oder irgendwas anderes sein oder Mandala malen.

00:15:46: Es gibt ja so viele Möglichkeiten.

00:15:49: Für mich hilft dieses Körperlicher einfach, im Präsent zu sein und auch in der Gegenwart zu sein.

00:15:53: Und das habe ich ganz verstärkt jetzt im Sommer wirklich geübt weil ich das irgendwie die letzten anderthalb Jahre verlernt hatte, weil ich eine große Erwartungshaltung auch an mich hatte mit diesem Umzug nach Deutschland mit dem was kann ich hier machen?

00:16:06: Du kannst die Reise hingehen wie kann sich das hier entwickeln?

00:16:09: und wenn man merkt dass es nicht so aufgeht der Plan Dass man vielleicht auch gar nicht dafür gemacht ist, im Sinne von Marketing zum Beispiel.

00:16:20: Das ist schon auch bitter so wenn man eine eigene Erwartungshaltung hat die sehr hoch ist und man da sogar nicht renn kommt und sich dann wieder auf null zu fahren und sagen okay jetzt schrauben wir noch mal alles runter und gucken nochmal bei Null wo die Reise hingeht ist auch ein Schritt weil ich muss ganz ehrlich sagen für mich dieses Gefühl von Ich habe versagt ich hab es nicht geschafft Bin ich gut genug?

00:16:45: Ich hab mich übernommen.

00:16:47: Ja, all das ist da so mit drauf eingezahlt und ... Das stimmt ja nicht weil ich hab's ja versucht zwei Jahre lang jetzt so diesen Weg zu gehen Und im Moment is es das nicht was ja nicht heißt dass es nicht irgendwann wieder so sein kann aber für den jetzigen moment ist es das Nichtes macht mich angespannt Es lässt mir schlecht schlafen Ich hab Gedanken Karussell, ich mach mir Druck an der falschen Stelle.

00:17:14: Hab dann schlechte Laune.

00:17:15: also ist ja auch ein Kreislauf... ...der sich dann hinter rücks irgendwie weiterzieht und dann auch Menschen betrifft oder Menschen davon eine Auswirkung erfahren durch meine Laune die damit überhaupt nicht gemeint sind.

00:17:29: verstehst wie ich meine?

00:17:31: Und auch da glaube ich kennt jeder so eine Phasen.

00:17:33: das Wenn wir so Phasen haben, die echt kacke sind dass manchmal Leute abkriegen.

00:17:39: Die gar nichts dafür können und das liegt eigentlich daran weil wir Schiss haben Da wirklich hin zu gucken da wirklich hinzugucken und dann noch zu sagen ja okay Dann geht das halt nicht mehr oder dann funktioniert es halt nicht.

00:17:53: dann Darf ich mir was anderes überlegen.

00:17:55: oder ich darf halt auch einfach mal Gar nicht überlegen Ich darf jetzt einfach mal Sommer-Sommer sein lassen oder Herbst herbst oder wie auch immer sich also selber auch die Erlaubnis zu geben sich neu zu entscheiden.

00:18:04: Das ist ein Prozess.

00:18:06: Da kommen auch noch mal so alte Glaubenssätze mit hoch, von wegen ich bin nicht gut genug.

00:18:12: Ich bin nicht schlau genug, denkt hier irgendwas aus und das ist auch blöd!

00:18:19: Und ich hatte vor dem Sommer über Orientierungslosigkeit gesprochen.

00:18:25: Ich glaube es ist irgendwo noch im Archiv, kannst einfach ein bisschen krammern.

00:18:30: Und diese Auszeit dieser Orientierungslosigkeit finde herausfordern.

00:18:36: und gleichzeitig ist das aber auch, dass geschenk einfach sich da so ein bisschen fallen zu lassen.

00:18:42: Und auch darauf zu vertrauen Dass die orientierung wieder kommt.

00:18:46: also man bleibt ja nicht sein ganzes leben orientierungslos.

00:18:48: Man is in dem moment orientierungslose weil meine idee hatte die nicht funktioniert hat oder bei Mann Ja wenn meine idee hätte nicht funktioniert Hat und dann platzt die.

00:19:00: und dann denkt man sich ja krass und was jetzt so?

00:19:06: Und diese Orientierungslosigkeit dann auch nicht mit Ablenkung zu füllen, sondern diese Orientationslosigkeit einfach auch mal sein zu lassen und zu sagen okay.

00:19:14: Was will sie mir denn sagen?

00:19:16: Und warum ist die da?

00:19:17: also sich auf die richtigen Fragen stellen ne?

00:19:20: Dann kann die Orientationslösigkeit einfach ein Geschenk sein, die dann zu Klarheit führt oder auch zu Antworten führt.

00:19:27: aber man muss bereit sein sich darauf einzulassen und nicht aus Angst davor dass man Sein Leben jetzt so dahin luddert sich dem gar nicht mehr so stellen.

00:19:39: Und ich weiß, dass wir gerade so überschwemmt sind von diesen ganzen Coaching-Sachen und diesen ganzen Mindmaps Geschichten und so.

00:19:51: Doch es hilft wirklich so ab und an sich wirklich diese Fragen sozusagen zu stellen.

00:19:58: also wer bin ich wo will ich hin?

00:20:00: Das macht jeder auf eine andere Art.

00:20:01: man muss deswegen nicht jeden Tag journalen oder man muss deshalb nicht jeden tag... Marathon laufen oder weiß ich nicht meditieren oder so.

00:20:10: Oft kommen ja diese ganzen Antworten, wenn wir ganz bewusst in der Gegenwart sind.

00:20:16: Oft kommt dieser Antwort dann einfach, wenn man irgendwo beim Kaffee sitzt weil man gerade eine Pause für sich hat oder wenn man ein inspirierendes Gespräch mit jemandem hat.

00:20:24: plötzlich erzählt der gegenüber irgendwas und man denkt sich krass den Gedanke hatte ich noch gar nicht.

00:20:29: und dann spinnt sich wieder was Neues drauf.

00:20:31: und diese Offenheit kann eben gefördert werden, wenn wir uns nicht ablenken und unsere Orientierungslosigkeit entgegenblicken.

00:20:39: Und uns auch selber nicht einschränkt mit den Dingen die wir glauben, die wir tun dürfen oder sollten sondern wenn wir sagen alles ist möglich.

00:20:48: Das ist ja das Geschenk an diese Orientationslosigkeit.

00:20:51: Ich habe jetzt im Sommer mit dieser Orientationslösigkeit oft überall gesessen.

00:20:56: Im Auto am Strand am Nordkapur immer und hab versucht mich einfach fallen zu lassen klarer was noch sein darf und was eben nicht mehr sein darf.

00:21:07: Und das empfinde ich als Geschenk, weil ich merke dass meine Zufriedenheit dadurch einfach wieder ein bisschen größer wird und ich raus aus diesem Unzufriedenheitsloch zu kommen, weil es macht schon auch unzufriedend wenn man Dinge hatte die nicht funktionieren, wenn man Ideen hatte die sich nicht so umgestalten lassen wenn man auch merkt, dass man manche Dinge vielleicht sogar nicht mehr macht weil gar kein Raum dafür ist.

00:21:34: Weil man sich selber das auch nicht erlaubt diese Dinge so zu tun.

00:21:39: und ja... Das war so.

00:21:43: diese Reise bis hin zu diesem.

00:21:46: Ich mach jetzt das neue Und ich habe jetzt das Neue Cover und den neuen Titel und inhalten ist halt einfach ganz viel.

00:21:53: meine Gedanken und meine Wahrnehmung und meine Orientierungslosigkeit Meine Orientierung, meine Zufriedenheit was auch immer Also ganz wie ich, kommt jetzt hier so rein.

00:22:05: Ja und ich freue mich so da drauf weil ... Weil ich darauf Bock hab.

00:22:11: Weil ich daran Bock habe meine Gedanken mit dir zu teilen weil dann vielleicht ein Gedanke dabei ist der dir gerade hilft der dich unterstützt?

00:22:19: Weil wir dann vielleicht ins Gespräch miteinander kommen.

00:22:23: Weil das immer gut ist sich mit anderen zu verbinden und auszutauschen.

00:22:27: also mache ich ja auch Und ja deswegen würde ich sagen Ich freue mich auf das, was kommt.

00:22:40: Immer Freitags erscheint die Folge und genau!

00:22:45: Die einzelnen alten Folgen sind in den Archiven.

00:22:47: da darfst natürlich gerne krammern.

00:22:48: Ich weiß ich hatte ich das erzählt am Anfang?

00:22:52: Ich weiß schon gar nicht mehr aber Ausland- und Rückkehr- und Gespräche und so... Das wird ja auch alles noch irgendwie immer mit reinfließen.

00:22:59: Also alles so was mich eben rumtreibt und im Moment treibt mich halt rum, dass ich ganz viel Klarheit mir wünsche.

00:23:05: Und das ein Schritt ist für meine eigene innere Klarheit.

00:23:09: Wir werden gucken und erleben, was der nächste Schritt ist oder was das nächste ist, was noch mehr Klarheit bringt – für mich!

00:23:17: Oder auch für dich?

00:23:18: Ich danke dir jetzt, dass du reingeschaltet hast in dem Podcast Kaffe unter Tachelis und ich freue mich wenn du beim nächsten Mal auch wieder Einschaltest.

00:23:28: In diesem Sinne wünsche ich dir eine gute Zeit und bis dann!

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