20 - Vom Umziehen zum Ankommen
Shownotes
Inhalt
Was heisst Ankommen? Welche konkreten Dinge kann man tun? Was sollte man unterlassen? Und wie fühlt sich Ankommen wirklich an? In dieser Folge teile ich konkrete Tipps, die dich in deinem Prozess unterstützen können.
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HI, ICH BIN JANA!
Ich bin WAHRHEITSfinderin, KLARHEITSfinderin und ZUFRIEDENHEITSunterstützerin.
Ich habe sieben Jahre im Ausland gelebt. Genauer gesagt in Suzhou/China. Es war eine Zeit voller Inspiration, Herausforderungen und einmaligen Erlebnissen. Zurück in Deutschland habe ich erlebt, das Rückkehr nicht gleich Ankommen ist. In diesem Podcast teile ich meine Erfahrungen, um dich in deinem Prozess zu unterstützen. Ankommen nach dem Ausland. Zurückkommen ohne sich zu verlieren.
In meiner Arbeit als Heilpraktikerin für Psychotherapie begleite ich Menschen auf ihrem Weg der Zufriedenheit, bestärke sie die eigenen Werte und Bedürfnisse wahrzunehmen und zu erfüllen, um daraus kraftvolle Entscheidungen für das eigene Leben zu treffen. Ebenso unterstütze ich die eigenen Rollen im System zu hinterfragen und mit den Antworten kreativ das eigene Sein zu gestalten.
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Ich begleite Begleitpersonen internationaler Entsendung bereits vor der Rückkehr und durch das erste Jahr danach, damit Abschied, Ankommen und Neuorientierung nicht allein bewältigt werden müssen. Nicht nur durch die Rückkehr kommen, sondern ein stabiles, eigenständiges Leben danach aufbauen.
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„Gedankentänze“
"Raus aus der Frauenbox"
„Wertschätzung - ein Weg zur inneren Zufriedenheit“
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00:00:00: Manchmal komme ich mir vor wie so ein kleiner Radiomoderator, da sprechen die ja auch immer ins Mikro und sehen ihre Audienz gar nicht.
00:00:09: So ist es hier mit dem Podcast.
00:00:10: eigentlich sind das selbstgeführte Gespräche, sogenannte Selbstgespräche, die ich einfach veröffentliche und ich hoffe einfach dass wenn du rein hörst irgendwas für dich mitnehmen kannst.
00:00:21: also in diesem Sinne herzlich willkommen zu einer neuen Folge im Podcast auf den Cover mit Jana aus Landrückhörn dazwischen.
00:00:28: Und heute möchte ich mit dir meine Empfehlungen für das Ankommen besprechen.
00:00:33: Beziehungsweise möchte ich meine Empfehlung mit dir, dir mit auf den Weg geben und vielleicht ist da ja ein Gedanke dabei der dich trägt?
00:00:41: In der letzten Folge hatten wir genau andersgrundwoher gesprochen.
00:00:44: Da habe ich dir fünf Empfehlungen mitgegeben aus meiner Sicht die sehr wertvoll sind wenn es zum Thema um das Thema Umzug geht und dabei ist völlig egal ob Umzug im Land oder interkontinental.
00:00:56: der eine stresst mehr, den anderen streszt es weniger.
00:01:00: Völlig unabhängig wie groß dieser Umzug ist und jetzt möchte ich eben über das Ankommen sprechen weil ich ja immer wieder darüber rede einfach dass das keine keine Punktlandung ist, sondern Ankommen ist halt einfach ein Prozess.
00:01:13: Und Ankommen passiert eben erst auch nach der Veränderung also nach dem Umzug.
00:01:16: ankommen kann man nicht schon im Vorfeld.
00:01:18: Also man kann sich im Vorfall auf vieles vorbereiten noch auf den neuen Ort und die neuen Gegebenheiten oder auch Begebenheiten.
00:01:26: Man kann sich freuen oder man ist vielleicht auch verunsichert wie auch immer aber man kann halt ankommen erst wenn man vor Ort ist und dann braucht das alles seine Zeit.
00:01:35: und dass es eben schon das erste, was ich dir so mitgeben kann.
00:01:41: Hör auf!
00:01:42: Auf das Ankommen zu warten weil es ist ja keine Punktlandung.
00:01:46: also gib dir Zeit dass sich alles wieder einspielt weil du hast viel hinter dir gelassen.
00:01:53: Es sind Themen die da jetzt zusammen kommen sei es Neurotien integrieren Sei es ne neues Gefühl für Heimat entwickeln sich wieder neu finden, also hat man was mit der eigenen Identität zu tun.
00:02:08: Es geht um Beziehungen, was sich verändern wird es geht um Geduld, es geht Umzugehörigkeit.
00:02:13: Also es sind viele einzelne Bausteine die einfach beim Thema Ankommen sichtbar werden Die eben diesen Übergang zwischen zwei Welten spürbar machen.
00:02:24: und da dürfen wir uns gerne Zeit geben.
00:02:26: Wir sind so leistungsorientiert ich auch.
00:02:31: Ich bin auch so, dass jemand denke ja das muss jetzt hier alles ganz schnell und so funktionieren.
00:02:37: Ne muss es nicht.
00:02:38: ich weiß auch gar nicht warum wir das immer glauben, dass alles ganz schnell wieder gut funktionieren muss nur mit dann was ist Ruhe im Schiff?
00:02:44: oder ich weiß es nicht.
00:02:46: wenn man sich Zeit nimmt für die einzelnen Prozesse und durch die einzelne Stadien eigentlich entspannter durchkommt, dann hat man mehr für sich gewonnen.
00:02:54: Wenn man aber auch darauf wartet dass das Ankommen irgendwann passiert, denn es ist mir so passiv und das ist eben auch nicht Ankommen am neuen Ort sondern Ankommen ist ja auch eine aktive Gestaltung.
00:03:03: Es braucht deine Bereitschaft, es braucht deine Neugier, deine Offenheit... Und wenn die nicht vorhanden ist, wenn man mit verschränktem Arm zu Hause auf dem Sofa sitzt, dann dauert das einfach nochmal ein bisschen länger.
00:03:19: Ankommen ist also kein Ereignis und Ankommen wächst.
00:03:24: Also Ankommen passiert nicht, ankommen wachst mit jedem Schritt den man einfach in diesem neuen Dasein, dieser neuen Umgebung, diesen neuen Zuhause macht oder erstmal nur in dieser neuen Wohnung bevor es dann wirklich ein Zuhauser ist.
00:03:35: Und auch so dieses Warten dass dieses neue Zuhauses Ein Zuhausa ist nach dem Motto irgendwann werde ich mich schon wie zu Hause fühlen.
00:03:48: Also auch da gilt es das Haus schön zu machen, herzurichten.
00:03:52: Damit man einfach sich wirklich auch wohlfühlt weil das Zuhause sollte ja so diese Burg sein wo man auftanken kann wenn draußen die ganzen Herausforderungen warten.
00:04:01: und da gibt es eben genug.
00:04:02: Man muss neue Wege erkunden, neuen Supermarkt, neue Ärzte... Wenn man ins Ausland geht vielleicht eine fremde Sprache in einer anderen Kultur wenn wir mit Kindern unterwegs ist müssen integriert werden.
00:04:12: Da braucht es einfach auch ne Burg, ne Festuhr wo man einfach mal so durchatmen kann.
00:04:17: also mir war das sehr wichtig sowohl beim Hin- auf wie beim Rückzug dass wir uns eben zu Hause schnell wohlfühlen um eben auch durchzuatmen wenn nötig eben auch mal einen Wochenende in dem neuen Zuhause verstecken können, so von der Welt da draußen einfach um wieder... Kraft zu haben, weil das ist einfach anstrengend.
00:04:34: Ankommen ist anstrendend, weil alles was bisher gut funktioniert hat dann einem Ort den man jetzt hinter sich gelassen hat bedeutet nicht dass man es an dem neuen Ort sofort wieder implementieren kann, weil vielleicht die Alltagstrukturen anders sind, die gesellschaftliche Struktur ist anders, die Rollenverteilung ist anders.
00:04:48: also Es gibt so viele unbekannte Variablen Die man erst so richtig wahrnimmt und kennt wenn man vor Ort ist und erst dann kann man wieder anfangen sich neue Routinen in neuen Alltag zu strukturieren, zu gestalten Und man kann dann auch anfangen mit neuen Erinnerungen, die man sich dann schafft.
00:05:03: Also das ist dieses Höraufwurfs ankommen zu warten sondern trage dazu bei.
00:05:09: und ein wichtiger Punkt dabei ist wirklich geh los und mach neue Erinnerung damit mir nicht ständig in alteren Erinnerungsschwellen.
00:05:18: Das war zum Beispiel etwas, was ganz groß auf meiner Karte stand als wir zurückgekommen sind.
00:05:22: Dass wir gleich los gegangen sind und neue Erinnerungen schaffen.
00:05:24: Und das war auch ein bisschen anstrengend herausfordernd weil wir alle so erschöpft waren vom Umzug, von hier ankommen, sich neu sortieren, vom Kisten auspacken.
00:05:33: So... Und trotzdem habe ich gesagt ne, wir müssen uns neue Erinderung schaffen damit wir nicht ständig an den Alten festhalten.
00:05:41: Sicherlich!
00:05:42: Und das passiert uns immer noch und es wird dir vielleicht auch so gehen, dass du immer nur im Urlaub irgendwo bist krampt man immer mal diese alten Geschichten raus.
00:05:47: Und das darf ja und soll ja auch so sein, dafür sind Erinnerungen da, dass man sie rausholt und dass man sich teilt und sich erinnert hat, dass wir cooler Erlebnisse hatten.
00:05:56: Gleichzeitig verhindert es aber gerade wenn man ein Intercontinentalumzug hinter sich hatte, dass verhinderte dem Blick auf was jetzt gerade ist.
00:06:06: Weißt du wie ich meine?
00:06:07: Deswegen neuer Erinnerungsschaff nimmt im Sinne von geh los Kannst du Museumsbesuch machen oder ist da irgendwie ein Festival?
00:06:16: Oder eine Stadt statt Führung in dem neuen Ort, wo du bist.
00:06:20: Es gibt so viele Kleinigkeiten die man machen kann auch Die ersten Geburt sage die dann anstehender verjahrlichkeiten dass man die einfach wirklich zelebriert Weil man dann eben sich auch schneller mit dem ort verbunden fühlt weil wenn wir Erinnerungen schaffen fühlen wir uns schneller Mit dem ort und den menschen die da sind verbunden.
00:06:37: Und wenn wir das nicht machen weil wieder auf warten das wird schon passieren Dann Kann das sein, dass wir ganz schön lange warten?
00:06:43: Und wir alle wissen, dass so ein Ankommenprozess mindestens ein Jahr dauert.
00:06:47: Alles was mit Veränderung zu tun hat und dann auch gerade in Bezug auf Verlust weil so einen Umzug kann ja auch im Verlustein von einem Ort, den man geliebt hat, von dem Leben, der man, dass man total gerne gemocht hat von Menschen die jetzt nicht mehr bei einem sind ist es ja als würde man durch so'n Trauerprozess, durch eine Trauerphase gehen, so vergleiche ich das erste Jahr immer Und da kommt natürlich der Hannimun, dass man das Neue hat und dann aber doch der tiefe Fall.
00:07:12: Wenn man das alte so vermisst und dann muss man sich wieder ein bisschen berabbeln.
00:07:15: Es braucht einfach einen Jahr!
00:07:16: Es braucht alle Jahreszeiten an dem neuen Ort.
00:07:18: Es brauchen alle Feierlichkeiten an dem neue Ort.
00:07:22: Bis ich Routinen richtig eingeschliffen habe.
00:07:24: Also bei uns war es auch so... Ich fand das erste Jahr gut von uns im Sinne von wir waren gut vorbereitet.
00:07:30: Trotzdem gab's einmal dieses Tier für Loche, das ich gefallen bin Und ich war dann froh, als wir das zweite Jahr vor uns hatten.
00:07:36: Weil ich dann auch schon wieder auf Erinnerung zurückgreifen konnte die wir im ersten Jahr gemacht haben.
00:07:40: und ach weißt du noch im letzten Jahr im Sommer da waren wir hier bei den Festspielen und dann waren wir da im Kino und so.
00:07:46: Dann macht es einfach wieder Spaß weil man sieht dass man kann am neuen Ort eben auch schöne Erlebnisse haben und verbindet das nicht nur mit dem Ort den man gerade hinter sich gelassen hat.
00:07:54: also erste krasse Empfehlung die ich dir mitgeben kann hör auf auf das Ankommen zu warten sondern gestaltet ist einfach denn ankommen passiert nicht sondern ankommen wächst.
00:08:05: Die zweite Empfehlung, die ich dir mitgegeben kann und die knüpft an das was ich gerade gesagt habe direkt an heißt mach es dir schön statt auf dem perfekten Ort zu hoffen.
00:08:17: Wenn wir umziehen können wir Glück haben dass wir uns ein bisschen aussuchen können wohin wir gehen und wie wir wohnen wollen.
00:08:24: Es kann aber auch passieren dass bestimmte Umstände es einfach vor geben Sei es Schule, sei es Arbeit wie auch immer.
00:08:31: Dass da einfach Faktoren sind die sagen nee also das wird jetzt der Ort und dann sind wir so ein bisschen geknickt.
00:08:38: Dann sind wir ein bisschen eingeschnappt würde ich schon so sagen und dann denken ja gut wie soll das da funktionieren?
00:08:47: Ja in dem du dir einfach schön machst und genauso gut kann es sein dass du dir deinen Wunschort ausgesucht hast und genau da wo du wohnen wolltest Und dann hoffst du einfach, dass das alles rundum perfekt wird.
00:09:00: Kommt an diesen Ort und stellt es fest.
00:09:02: Dem ist nicht so!
00:09:04: Auch da gilt, mach's dir schön, egal ob ins Ausland oder auf der Rückkehr.
00:09:08: Jeder Ort hat seinen Alltag, jeder Ort hat schwierige Tage, jeder dort hat seine guten und seine Schattenseiten.
00:09:15: Also die Frage ist, die du dir dann eben mitnehmen kannst.
00:09:18: Was kann ich heute tun?
00:09:19: Damit sich mein Leben hier immer mehr nach mir anfühlt?
00:09:22: Weil das macht ja ein Ort aus!
00:09:24: Wenn wir uns schön machen hat es nicht nur was damit zu tun eine Duchtkerze hinzustellen und lecker zu kochen sondern eben auch wie kann ich's mir schönmachen an in meinem Alltag?
00:09:34: Wie kann ich mir mein Leben einfach schön machen Und du musstest ihr einfach gestalten ohne darauf zu hoffen und zu warten dass der Ort für dich tut oder perfekt erscheint.
00:09:45: Ankommen entsteht nämlich dort, das hatte ich ja vorhin schon gesagt wo wir beginnen aktiv zu gestalten und eben nicht mehr bewerten.
00:09:53: Und deswegen jeder Ort hat seine Schattenseiten zurückgekommen sind, oft so dieses Leben im Ausland glorifizieren.
00:10:01: Weil das scheinbar immer die Sonne schöner war und scheinba alles leichter war ist dem nicht so?
00:10:06: auch da gab's Alltag, auch da gabs Routine, auch dags Herausforderungen, auch dargabstage die Nichts so geglänzt haben und Schattenseiten.
00:10:12: man vergisst es allerdings schnell.
00:10:14: rückblickend ist hier hofft immer vieles positiver.
00:10:17: Und genauso ist es eben auch an dem neuen Ohr wenn man sagt ja wie soll ich mir hier schön machen?
00:10:20: weil das Schönste liegt ja bereits hinter mir und das stimmt Ja nicht.
00:10:24: Wir können es überall schön machen.
00:10:25: Es bedarf unserer Bereitschaft und eben auch der Akzeptanz, dass überall Alltag und überall schwierige Tage sind aber eben auch dazwischen die Sonnenscheinstrahlen, die wir gestalten können.
00:10:35: also zweite Empfehlung beim Ankommen macht ihr schön statt auf dem perfekten Ort zu warten.
00:10:41: Und die dritte Empfehung, die ich dir beim ankommen mit auf den Weg geben möchte empfinde Ich noch als Die aller wichtigste Gestatte dir zwischen zwei Welten zu sein weil das wird am Anfang so sein, also ich kenne niemanden der sagt nee.
00:11:01: Ich war sofort in der neuen Welt drinnen.
00:11:03: Viele setzen sich nämlich dann unter Druck und sagen ja das eine ist jetzt abgeschlossen, jetzt bin ich halt hier!
00:11:09: Jetzt ist das eine halt vorbei.
00:11:10: was soll ich jetzt machen?
00:11:12: Und natürlich bist du körperlich an dem neuen Ort und du bist körperlig an den neuen Ort eingerichtet und angekommen.
00:11:18: Und funktionierst vielleicht auch, hast einen funktionalen Alltag dir gestaltet in den ersten vier Wochen mit Einkaufen und wie gesagt Kinder und Tiere.
00:11:27: dabei sind die noch irgendwie integriert aber das heißt ja noch lange nicht dass du dich dann auch längst zu Hause fühlst.
00:11:36: Es ist so dass wir gerade diese Übergangszeiten weder Also weder zu dem alten Gehirn, weil das liegt ja hinter uns aber auch noch nicht so richtig zu dem neuen sondern dass wir so irgendwie zwischen den zwei Welten noch so hin und her pendeln halten Übergang.
00:11:52: Und ich finde, dass das total normal ist und auch kein Scheitern ist.
00:11:56: Dass es nichts damit zu tun hat, dass man nicht loslassen kann oder nicht offen ist.
00:12:03: Man kann offen für das Neue sein und trotzdem sich zwischen den zwei Welten führen.
00:12:08: Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass bei mir im ersten Jahr ... So war, dass ich oft dann eben auch an China gedacht habe und an bestimmten Tagen denn so nicht Fisch, nicht Fleisch gewesen bin.
00:12:22: Hier wusste ich nichts mit mir anzufahren.
00:12:23: Gedanklich war ich da noch da und wie haben wir das da gemacht?
00:12:26: Ich hab hier verglichen.
00:12:29: Ich hab mich natürlich immer nur die guten Sachen erinnert, wie es dann eben so ist und konnte dann das Gute gar nicht sehen.
00:12:34: Es war wie ein Pendel, das von rechts nach links geschwankt ist.
00:12:40: Ich hab dann schon nach ein paar Monaten gedacht, jetzt muss ja das mal langsam vorbei sein.
00:12:43: War dann wieder diese eigene Strenge die da durchgekommen ist und gleichzeitig war mir aber bewusst dass es einfach so ist und dass man das auch so sein lassen darf, dass man zwischen zwei Welten ist.
00:13:00: nicht alles muss sofort vertraut sein Nicht alles muss sofort Sinn ergeben und nicht alles muss so fort rund laufen.
00:13:08: Manchmal bedeutet eben auch ankommen, das Unbekannte eine Weile auszuhalten und dass Unbekannte kann immer noch da sein selbst wenn funktional alles scheinbar funktioniert also Alltag und so.
00:13:21: Und trotzdem ist man immer noch ein bisschen in der alten Welt unterwegs und tasselt sich die neue Welt vor.
00:13:28: und ich glaube wenn man das einfach anerkennt und sich erlaubt, auch das zu sein.
00:13:33: Und dass auch in Gesprächen so formuliert und sich nicht unter Druck gesetzt wird von außen oder hat die Motto unten bist du schon angekommen?
00:13:39: Hattet auch mal eine Folge zu gemacht.
00:13:42: Und da ist es gesagt ne irgendwie keine Ahnung bin ich noch zwischen zwei Welten.
00:13:46: und ja die die daheim geblieben sind, die vielleicht nie so ein krassen Umzug hinter sich haben können das auch nicht nachempfinden.
00:13:54: Das ist nicht mein Vorwurf des einfach nur Feststellungen weil wie will man was was nachempfinden und nachführen können, wenn man es selber nicht erlebt hat.
00:14:01: Es gibt ja diesen Spruch hier du musst einmal in den Mockerschuss das gegenüber gelaufen sein um seine Geschichte zu kennen irgendwie so ne?
00:14:09: Und so ist es eben auch.
00:14:10: also sprich dann oder versuche dich damit Menschen zu vernetzen die ähnliche Geschichten haben, die einen ähnlichen Lebenslauf haben, Freunde und Bekannte die aus der Zeit eben auch umgezogen sind oder noch für dich jetzt ansprechpartner zur Verfügung stehen weil das gehört auch dazu dass das so sein zu lassen und dann irgendwann wird das weniger.
00:14:30: Und dann kommt man irgendwann in dieser neuen Welt ganz und gar an, und das kann vier Wochen dauern, vier Monate oder auch vier Jahre.
00:14:35: also es gibt da kein richtig und kein falsches, es gibt nur das eigene Empfinden und den darf man voll umfassend vertrauen und man muss sich auch nicht entscheiden.
00:14:44: Also ich habe auch kriege auch auf die Frage zu hören Wenn ich sage ich war in China sind ja die Klassiker fragen Kannst du Mandarin?
00:14:51: Ist immer die erste frage, also kann ich chinesisch.
00:14:53: Dann ist die zweite Frage War's gut?
00:14:56: Und die dritte Frage immer, war es besser hier oder da?
00:15:01: Ich habe am Anfang mich dann genötigt gefühlt darauf eine Antwort zu geben.
00:15:05: Also wo ist es besser?
00:15:06: in China oder in Deutschland und es ist jetzt aber so dass ich da gar keine Antwort draufgeben will und das man... Dass das auch völlig fein ist, dass beides okay ist auf seiner Art und Weise, aber dass es kein besser- oder schlechter in meiner Welt gibt.
00:15:20: und gerade am Anfang wenn man ganz frisch hier so neu geschlüpft ist nach dem Umzug.
00:15:26: Und dann diese Frage bekommt, fühlt man sich so genötig da gleich eine Antwort drauf zu haben und man weiß es vielleicht selber gerade noch gar nicht so.
00:15:32: Man versucht irgendwie noch klarzukommen dass man jetzt neuen Lebensabschnitt beginnt und So ein Flug dauert vielleicht nur zwölf Stunden oder fünf zehn oder acht stunden und körperlich ist man schon in dem neuen land angekommen.
00:15:45: aber der geist braucht manchmal ein bisschen länger.
00:15:46: also als wir nach China gegangen sind habe ich glaube ich vierzehn Tage gebraucht um zu checken, dass ich da bin.
00:15:52: Also als wir nach Deutschland gegangen sind ein bisschen schneller gegangen.
00:15:54: aber das zeigt einfach auch mal, dass wir ja nicht nur körperlich funktionieren sondern also mental seelisch auch wir existieren dürfen und dass das manchmal ein bisschen länger braucht und dass es völlig fein ist da zwischen den Welten unterwegs zu sein.
00:16:14: Man muss sich nicht entscheiden für irgendeine Seite, man muss sich mehr anstrengen um anzukommen sondern man darf diesen Prozess und sich selber einfach vertrauen dass alles in die richtige Richtung läuft und das die Entscheidung die man jetzt so getroffen hat nach hinten heraus sich allzu gut erweist.
00:16:29: Und selbst wenn man merkt, dass man eine falsche Entscheidung getroffen haben hat, dass mal nicht ankommt, dass es sich unwohl fühlt, das Gefühl hat man ist Fehler am Platz oder wie auch immer sich das äußert Hat man die freie Wahl sich neu zu entscheiden, wenn man die Möglichkeit hat wieder zurückzugehen?
00:16:46: Wenn man die Möglichkeiten hat im Ort umzuziehen oder sich in anderen Orten suchen.
00:16:50: Keine Entscheidung ist ja entsteigen gemeißelt und das vergessen glaube ich auch ganz viele dass man jede Entscheidung die man getroffen hat ja auch wieder umkehren kann.
00:16:59: also Die wenigsten Entscheidungen sind ja unumstößlich.
00:17:03: die meisten Entscheidungen können ja neu verhandelt werden und neu entschieden werden.
00:17:07: Und ich glaube, wenn man sich das auch noch mal so bewusst macht, entspannt es auch ein bisschen beim Ankommen.
00:17:12: Dann ist dieser Druck weg von.
00:17:14: Ich muss mich doch jetzt wohlfühlen und ich habe das ja so entschieden und ich wollte das mit dem Umzug.
00:17:19: Das sind Glaubenssätze die mehr Selbstbestrafung als selbst Freude ausstrahlen und das wünsche ich mir für niemanden von uns sondern ich wünsche uns allen dass wir in der Entscheidung treffen da sicherlich mit Herausforderungen aber eben gut zu uns sind und da gut durch kommen und uns nicht noch mehr Druck machen, als es eh schon da ist.
00:17:38: Gerade wenn man ins Heimatland zurückgeht.
00:17:40: viel Erwartungshaltung von außen ja auch auf ein Rhein-Prasilien und so die muss man ja auch alle gut händeln.
00:17:45: Da brauchen wir uns nicht selber auch noch die Bude heißmachen.
00:17:49: also was ich damit sagen will meine drei Empfehlungen zum Thema ankommen.
00:17:54: also erstens ankommen ist keine Punkt Landung sondern Ankommen ist ein Prozess.
00:17:59: akzeptiere einfach dass das alles seine Zeit braucht.
00:18:02: Ankommen passiert nicht, ankommen wächst.
00:18:04: Das heißt du bist der Gestalter deines neuen Heimes.
00:18:10: Du machst es dir einfach schön!
00:18:12: Du schaffst neue Erinnerungen statt eben auf den neuen perfekten Ort zu hoffen.
00:18:19: Gibt ihr die Erlaubnis zwischen zwei Welten unterwegs zu sein?
00:18:22: setzt sich überhaupt nicht unter Druck, dass du dich jetzt hier sofort sicher und wohlfühlen musst.
00:18:27: Es ist ganz normal für eine Zeit wieder ganz zum Alten noch zum Neuen gehören.
00:18:31: es ist kein Scheitern sondern das ist ein Übergang.
00:18:34: Und genau ankommen steht dort wo wir beginnen aktiv zu gestalten und eben nicht zu bewerten.
00:18:41: Ich hoffe da war was dabei mit dem Du gut unterwegs sein kannst.
00:18:47: Das war dir irgendwie ne Stütze wenn Du eigen Empfehlung hast im Ankommenprozess für die anderen, dann hinterlasst mir doch gerne ein Kommentar damit das alle lesen können.
00:18:56: Ich kann das ja hier einfach mal sammeln und dann danke ich dir für deine Aufmerksamkeit und freue mich beim nächsten Mal wieder ihr Hören im Podcast auf den Kaffer mit Jana aus Landrück her und dazwischen!
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