17 - Schön wird es nicht. Schön machst du es.
Shownotes
Inhalt
Viele von uns verbinden Glück mit einem Ort. Mit dem Ausland. Mit der Rückkehr. Mit dem nächsten Kapitel. Doch irgendwann merken wir: Kein Ort übernimmt die Verantwortung für unser Leben. Wenn wir es schön haben wollen, müssen wir anfangen, es uns schön zu machen. Gleichzeitig bedeutet Wachstum oft auch, alte Träume loszulassen. Nicht weil wir gescheitert sind. Sondern weil wir uns verändert haben. Wir verbringen viel Zeit damit, auf den richtigen Zeitpunkt zu warten oder auf den richtigen Moment oder die richtige Gegebenheit, Doch vielleicht entsteht Zufriedenheit nicht dadurch, dass sich die Umstände verankern. Sondern dadurch, dass wir beginnen, unser Leben aktiv zu gestalten. Eine Folge über Verantwortung, Veränderung und neue Möglichkeiten. ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
HI, ICH BIN JANA!
Ich bin WAHRHEITSfinderin, KLARHEITSfinderin und ZUFRIEDENHEITSunterstützerin.
Ich habe sieben Jahre im Ausland gelebt. Genauer gesagt in Suzhou/China. Es war eine Zeit voller Inspiration, Herausforderungen und einmaligen Erlebnissen. Zurück in Deutschland habe ich erlebt, das Rückkehr nicht gleich Ankommen ist. In diesem Podcast teile ich meine Erfahrungen, um dich in deinem Prozess zu unterstützen. Ankommen nach dem Ausland. Zurückkommen ohne sich zu verlieren.
In meiner Arbeit als Heilpraktikerin für Psychotherapie begleite ich Menschen auf ihrem Weg der Zufriedenheit, bestärke sie die eigenen Werte und Bedürfnisse wahrzunehmen und zu erfüllen, um daraus kraftvolle Entscheidungen für das eigene Leben zu treffen. Ebenso unterstütze ich die eigenen Rollen im System zu hinterfragen und mit den Antworten kreativ das eigene Sein zu gestalten.
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www.janaludolf.com - Klarheit | Wahrheit | Zufriedenheit
Mein Begleitangebot
Ich begleite Begleitpersonen internationaler Entsendung bereits vor der Rückkehr und durch das erste Jahr danach, damit Abschied, Ankommen und Neuorientierung nicht allein bewältigt werden müssen. Nicht nur durch die Rückkehr kommen, sondern ein stabiles, eigenständiges Leben danach aufbauen.
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„GedankenTänze“ - eine Plattform von Frauen für Frauen, Gespräche und ein Miteinander
„Tatsächlich … zufrieden“ - ein Raum für dein Weg zur eigenen Zufriedenheit
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„Gedankentänze“
"Raus aus der Frauenbox"
„Wertschätzung - ein Weg zur inneren Zufriedenheit“
„Frauenrollen - Raus aus Klischees hin zur eigenen Wahrheit“
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00:00:00: Ich bin gerade sehr beseelt und sehr entspannt, und sehr müde.
00:00:07: Und sehr dankbar!
00:00:10: Ich hatte heute einen ganz tollen, wunderschönen Morgen... ich habe ein Geburtsasgeschenk gelöst bekommen, wie auch immer man das sagt.
00:00:18: Und zwar war ich Adlon in Berlin Frühstücken.
00:00:23: Ich liebe alte Hotels, ich liebe Frühstückens.
00:00:26: die beste Kombi ever ist da im Adlon zu frühstücken.
00:00:30: Also es war ein sehr ausgewähltes und erwiertes Geburtstagsgeschenk, das wurde heute Morgen eingelöst und ich habe jede Minute genossen und weiß da so zu schätzen.
00:00:43: dieses Geschenk vom materiellen Wert, vom emotionalen Wert von der Zeit die man sich genommen hat um sie mit mir gemeinsam zu verbringen.
00:00:57: Zu dem Thema von der heutigen Folge hier im Podcast auf den Kaffee mit Jana aus Landrückkehr und dazwischen.
00:01:05: Und zwar, wenn du es schön haben willst dann musst du es dir schön machen!
00:01:12: Das ist ein Thema und das ist so ein Satz und Kalenderspruch, der uns allen bewusst ist.
00:01:18: ich glaube aber gerade in Übergängen und Veränderungen und auch im Neuankommen wird das immer so ein bisschen vergessen weil man vielleicht auch glaubt, dass das alles von alleine funktioniert und dass es von alleine irgendwie schön wird.
00:01:32: Und das wird's ja auch!
00:01:34: Und trotzdem müssen wir uns auch schön machen.
00:01:37: Wir müssen uns dafür bewegen, wir müssen uns mit uns auseinandersetzen, wir wissen was es für uns bedeutet, es schön zu haben.
00:01:49: Wir wissen welche Veränderungen in uns drin vorgegangen sind.
00:01:57: Denn zu diesem Thema, wenn du es schön haben willst, musst du es dir schön machen.
00:02:02: Passt eben auch der andere Spruch.
00:02:05: Es müssen alte Träume platzen damit neue entstehen können und ich selber tue mich sehr schwer mit dem Loslassen von alten Träumen und alten Ideen die ich mal so hatte weil sich das nicht gut anführt, weil sich das vielleicht auch so ein bisschen wie Versagen anfühlt wenn ich das nicht geschafft habe.
00:02:28: Da ist so eine Leistungsdenken mit drinne da ist so ne Zielorientiertheit mit drinnen und wir wissen alle dass es ja am Ende des Lebens nie darum geht das Ziel zu erreichen sondern der Weg ist das Ziel.
00:02:39: es dauert also diesen Spruch zu verstehen hat bei mir auch ein paar Jahre gedauert dass der Weg das Ziel ist und dass man den Weg genießen sollte Und das halt forcieren sollte, klar braucht man zieren.
00:02:55: Und hier landet man halt irgendwo und ist vielleicht auch so ein bisschen orientierungslos oder vielleicht noch so ein bißchen planlos unterwegs dass ja je nach Persönlichkeit kann man das gut aushalten.
00:03:06: ich finde aber wenn man so ganz ohne Plan los geht Ja, dann kommt man halt auch irgendwie nie an.
00:03:13: Ich meine am Ende kommen wir sowieso nie an weil die Wege ja immer so verschlungen sind.
00:03:18: Unterweg stellt man vielleicht fest dass man hier und da nochmal eine Abkürzung oder einen Umweg nehmen möchte.
00:03:23: Aber das ziel ist ein bisschen der fokus und gleichzeitig glaube ich darf man einfach auch nicht zu star und fest an diesem ziel so festhalten Oder an diesem traum den man eben so mit sich hat und Muss notfalls den halt auch einfach gehen lassen weil wenn man zu lange dem einem Traum hinterherläuft und der sich auf verschiedene Artenweisen einfach nicht erfüllt.
00:03:47: In dem Moment, in dem man ihn erfüllt haben möchte ist halt die große Frage, passt der Traum noch zu mir?
00:03:53: Passt der Traume noch zu der Person, die ich bin?
00:03:55: Passte der Traumen noch zu dem Leben das ich möchte oder laufe ich den Traum daheim weil ich ihn schon so lange habe oder hatte?
00:04:04: also Ich selber musste jetzt auch in den letzten Wochen da einige wichtige Entscheidungen für mich treffen.
00:04:10: Und eine Entscheidung war und ist eben gewesen, dass ich meine Heilpraktikerpraxis aufgelöst habe das ich den Raum geschlossen habe also den ja den Raum nicht gemietet hatte.
00:04:22: Den hab ich entmietet wie sagt man gekündigt und alles was damit zusammen hängt habe ich aufgelösst weil sich diese Idee von der Heilpraktikerpraxis einfach aus verschiedenen Gründen nicht umgesetzt hat.
00:04:38: Zum einen, weil ich die Zeit gar nicht habe aktuell mich da so drum zu kümmern dass es nach vorne geht, weil Prioritäten teilweise auch noch woanders liegen, weil ist mir auch hab einfacher vorgestellt und weil ich kein Mensch bin der Kalterquise macht.
00:04:57: Ich bin kein Marketing-Mensch, ich bin halt einfach Jana die da ist.
00:05:02: Und gleichzeitig war dieser Wunsch diese Praxis zu haben so lange da.
00:05:06: also gerade in der Zeit in China ist er immer mehr gereift und immer größer geworden und es stand fest dass wenn wir zurückkommen ich das mache und habe mich ja dann auch gemacht, vierundzwanzig gleich hab mich um alles gekümmert und habe alle meine Energie die zur Verfügung stand dahinein getan ist es halt nicht so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe.
00:05:27: Ich hatte hin und wieder Klienten aber unterm Strich nicht so ... dass sich das für mich gut anfühlt oder dass ich das Gefühl habe, es kommt was ins Rollen sondern das war irgendwie stockenschleppend.
00:05:40: dann quasi wieder so Monate wo gar nix war da war wieder Monate wo zu viel war.
00:05:45: also es hat sich alles irgendwie eierig angefühlt Und ich hab in den letzten Monaten festgestellt Unzufrieden gemacht hat und dass ich dadurch unkonzentriert gewesen bin.
00:05:58: Und dann, ja das ist so meine Mentalität, da merkt man wieder mal muss ich gut kennen, dass ich dann viel in dieses Prokrastinieren reingegangen bin um mich der Situation zu entwinden.
00:06:12: Und dabei wissen wir ja, dass prokrastiniere überhaupt Die schlechteste Strategie ist, irgendwelche Themen zu lösen oder irgendwelchen Dinge neu zu sortieren.
00:06:20: Das mag vielleicht eine Übergangszeit sein aber grundsätzlich kann das ja nicht langfristig der Umgang mit Themen sein die sich nicht gut anfühlen und sich dann einzugestehen dass das im Moment nicht das ist was zu mir passt.
00:06:35: was zum meinem aktuellen Lebensumfang, Lebensaufgabe passt, Lebensstil wie auch immer man es jetzt nennen mag Das ist eine Nummer.
00:06:44: Das ist so, wo ich denke, puh!
00:06:46: Es fühlt sich an wie... Ich hab mir nicht richtig Mühe gegeben.
00:06:49: Ich habe nicht genug Druck aufgebaut.
00:06:51: Ich war nicht hartnäckig, nicht ehrgeizig genug.
00:06:55: Ich hab natürlich mich viel verglichen mit rechts und links und hab geschaut, wir machen andere das.
00:06:58: Hab's halt eben auf die Art und Weise probiert, wie andere das probieren oder machen hat festgestellt.
00:07:04: Das is wirklich meine Art.
00:07:05: Ich fühl mich damit total unwohl.
00:07:08: Und dann eben diesen Schritt zu gehen und zu sagen nee es ein Traum, der aktuell ausgeträumt ist.
00:07:14: Was nicht heißt das ja nicht eines Tages wiederkommt und ich in einem Jahr oder zwei Jahre oder fünf Jahren da weitermache oder neu starte.
00:07:23: aber im Moment also heute hier ist der Traum halt vorbei und den dann so loszulassen und Platz zu machen damit was Neues entstehen kann.
00:07:32: Das ist eine Hausnummer muss ich sagen es ist herausfordernd Es ist... Nicht einfach Weil, wie gesagt für mich dieses Versagen es nicht geschafft zu haben dazukommen träume platzen zu lassen ist halt das gefühl dass man so ein tic von sich aufgibt also als wenn so eine version von einem selbst dabei mit verpufft was vielleicht auch so ist, weil die Version von einem selber, die ja diese Idee hatte diesen Traum sich zu erfüllen.
00:08:04: Vielleicht gar nicht mehr so existiert, wenn man eben selber durch die ganzen Veränderungsprozesse der letzten Jahre sich einfach auch anders weiterentwickelt hat.
00:08:12: wie will man seine eigene Veränderung voraussagen?
00:08:14: Also das geht nicht.
00:08:16: ich hätte das früher nicht so gedacht.
00:08:17: Ich war immer früher der Meinung dass es schon geht, dass man da schon sich selbst dass man das gut vorhersagen kann, welche Richtung man sich entwickelt.
00:08:28: Aber kann man nicht, weil man einfach viele Dinge planen kann aber ganz viele Dinge auch passieren mit dem man dann umgehen lernen muss.
00:08:41: Das ist eben auch dieses, dass ich Interessen verschiebe und Fokuse verschieben und Wertigkeiten verschieben.
00:08:47: Und es gilt auch zu akzeptieren die Person ist, die man ist.
00:08:54: Auch wenn man vielleicht gar nicht so werden wollte und im Moment ist es eben so dass ich viel noch in meiner Mutterschaft gefordert bin.
00:09:03: Ich bin total gerne Mutter, der Gegend finde ich ein bisschen anstrengend muss ich sagen das jetzt schon sehr herausfordernd.
00:09:10: Ich wollte nie so eine Vollzeitmutter werden.
00:09:12: Bin es aber aufgrund dessen wir im Ausland gewesen sind um sie zugekommen sind geworden?
00:09:18: Das Familiensystem ist nur darauf aufgebaut.
00:09:20: Es ist jetzt einfach so.
00:09:21: Und das so zu akzeptieren, dass man ... Umstände hat die gut sind?
00:09:27: Ohne Frage!
00:09:27: Ich meine wenn die Umständen nicht gut wären dann würde ich ganz andere Entscheidungen treffen.
00:09:31: definitiv und gleichzeitig sind es aber auch so umstände mit denen man früher gehadert hat.
00:09:35: So ähm... Ich kenne Menschen die nie Betriebszugehörigkeit von zwanzig Jahren haben wollten und das jetzt aber haben und damit happy sind.
00:09:43: also ich will damit sagen manchmal kommt's im Leben eben einfach anders und wenn man sich so dagegen wehrt Verpasst man einfach auch so das Schöne und verpasst dann eben doch die Chance sich weiterzuentwickeln auf einer anderen Ebene, auf einem anderen Weg.
00:09:58: Und ich glaube dass das super wichtig ist wenn man Wenn man es schön haben will, dass man wirklich akzeptiert Dass manche Träume ausgeträumt sind weil manche Sachen vielleicht ab dem bestimmten Zeitpunkt nicht gehen oder dass vielleicht auch der falsche Zeitpunkt ist.
00:10:16: oder wie auch immer nicht jeder Traum ist bis ans Lebensende dafür da, um ihn krampfhaft zu erfüllen.
00:10:24: Ich glaube wirklich das man manche Träume dann einfach loslassen darf und dann entstehen neue Träime die vielleicht anders sind, vielleicht größer, vielleicht schöner, vielleicht bunter, vielleicht aber auch einfach nur anders und die eigene Zufriedenheit stärken.
00:10:39: und ich glaube, dass es darum geht Und das nur so, wenn wir eben diese alten Träume loslassen ist uns dann einfach auch schön machen können.
00:10:49: Weil oft scheitert dieses wer es schön haben will muss sich das schönmachen daran dass wir eben krampfhaft versuchen um Dinge in unser Leben zu ziehen oder zu leben die aber gar nicht so passen.
00:11:01: und gerade wenn man vom Ausland zurück ins Heimatland oder vom Heimatland ins Ausland also so Umzüge hat ne?
00:11:08: Denn auch noch Veränderung einher hat vom Formierensystem, weil man vielleicht den Job gewechselt hat wie immer.
00:11:13: Neue Freunde und alte Freundinnen.
00:11:14: Es kommt ja alles damit rein!
00:11:18: Da macht der Ort auch was mit einem.
00:11:20: Und nicht jeder Ort hat den gleichen Impact auf einen.
00:11:23: Es gibt Orte wo man sich super wohlfühlt, es gibt Orten die super herausfordernd sind... ...es gibt vielleicht auch Orte die man so gar nicht mag.
00:11:29: also ich habe auch schon an Orten gelebt mit denen ich schwer warm geworden bin das wirklich so ein Krampf gewesen ist sich da überhaupt einzuleben.
00:11:38: Und wenn man dann noch damit beschäftigt ist, so eine Idee von hier möchte ich das und das erleben oder hier möchte die und die Person sein.
00:11:45: Das funktioniert aber einfach nicht.
00:11:46: Aber man ist so verwobbt mit dieser Idee, mit dieser ... Ja, mit der Idee einfach!
00:11:54: Dann kann ein das einfach hindern dass man sich das schön macht, dass man zufrieden ist und dass man das Schöne sieht was da ist weil man dann eben auch Entscheidungen trifft die vielleicht auf diesen Traum oder diese Idee, was man da möchte einzahlen.
00:12:11: Aber da die Umsetzung nicht das ist, was sich gewünscht oder hofft hatte oder sich irgendwo mal aufgeschrieben hat, wächst ja dann eher so diese Unzufriedenheit und man ist dann ganz verbittert und macht weiter und macht wieder.
00:12:24: und ich glaube wirklich dass man manchmal einfach alles loslassen muss und sagen muss okay that's it.
00:12:32: für den Moment es ist das gewesen bin ich fertig, für den Moment habe ich alles getan was ich tun konnte aber jetzt fällt mir nichts mehr ein.
00:12:40: Jetzt bin ich müde, ich bin erschöpft und wir merken das ja wenn es nicht läuft.
00:12:45: Wir merken an unserem Energielevel, an unserem Schlafrhythmus, am SS-Verhalten ob wir auf dem richtigen Weg sind.
00:12:53: Manchmal sind wir einfach nur so verkrampfft und wollen das unbedingt dass wir total vergessen auf die Zeichen zu hören Wie der Monkalender steht, sondern die Zeichen ist wie geht es mir in der Situation.
00:13:10: Wie fühle ich mich was?
00:13:11: Es ist gerade um mich rum.
00:13:12: wo habe ich das Gefühl dass sich entspannt sein kann?
00:13:15: wo bin ich angespannt?
00:13:16: also es geht wirklich wieder zurück in den Moment zu kommen und für sich herauszufinden Ist das was ich tue?
00:13:22: zahlt das auf mein Zufriedenheitskonto an zahltes darauf ein dass ich Das ist mir gut geht?
00:13:27: oder Renn ich hier verkrampft etwas hinterher, irgendeiner Idee von mir selber.
00:13:32: Von meinem Leben irgendeinem Traum, den ich mal mit zwanzig hatte der aber überhaupt gar nichts mehr mit meiner Person zu tun hat?
00:13:39: und ja dieses Tabula rasa machen und diese sich mal hinsetzen und reflektieren wer bin ich denn jetzt geworden?
00:13:46: und Zu erkennen dass das vielleicht nicht mit der idee die man mit sechzen hatte zu tun ist manchmal ein nüchtern und auch traurig.
00:13:56: also bei mir war es auf jeden fall traurige.
00:13:57: so eine geschichte.
00:13:58: war wirklich diese idee die ich im tatte mit sechzehn dass sich halt mit dreißig verheiratet kinder fester job blar alles dieses ganze was man sich so.
00:14:07: Mainstream mäßig vorstellt und ich hatte halt mit drei sicht hatte ich das nicht war geschieden alleine erziehend halbtagsjob zurück in meine heimatstadt wo ich damals mit acht zehn weg bin die mit zwanzig weg bin, also es war genaues gegenteil und dann zu erkennen Dass das jetzt eben auch okay ist, weil ich Entscheidungen beim Leben getroffen habe.
00:14:28: Die für den Moment gut waren aber langfristig nicht auf dieses Konto eingezahlt haben und dass es nicht schlimm ist wenn sich das Ende des Ziels was man mal so hat oder die Idee vom Leben, ne?
00:14:38: Wenn sich die verändert.
00:14:39: Es ist ja nichts statisch und Nichts muss alles darf Und ich glaube dieser Erlaubnis müssen wir uns einfach wieder Müssen wir erlernen uns wieder selber zu geben Weil ich auch finde Dass so viel Lärm im Außen ist, dass man manchmal vom Weg abkommt.
00:14:55: Und auch ich bin von meinem Weg abgekommen und habe in dieser Idee verharrt, in dieser Praxis und krampfhaft und machen, machen, haben gar nicht gemerkt wie mir eigentlich die Freude an der Arbeit mit Menschen verloren gegangen ist.
00:15:07: Die Freude am Schreiben, am Podcast waren verloren gegangen weil diese ganze Energie gebraucht wurde um irgendwie in diesem Bereich nach vorne zu kommen.
00:15:19: Und ich merke jetzt, nachdem ich all das losgelassen habe, dass erst mal eine Entspannung wieder einsetzt und ich wieder durchatmen kann.
00:15:27: Ich das Schöne noch schöner finde also sehen kann was Schönes in meinem Leben ist und natürlich den Luxus habe jetzt auch zu gucken wie es weitergeht.
00:15:39: Es ist ja ein Unterschied ob man finanziell auf so einen Job angewiesen ist und eben nicht die Möglichkeit hat sich das so auszusuchen Wenn man dann einfach arbeiten muss.
00:15:50: in dieser Lebensphase war ich auch, wo es egal war.
00:15:52: Hauptsache Geld ist reingekommen.
00:15:54: HauptSache hat irgendwie die Rechnung am Ende des Monats bezahlen können und gleichzeitig war damals aber auch klar dass auch da den Traum von einer bestimmten Karriereart zum Beispiel loslassen musste weil sonst hätte ich diese Job nicht machen können.
00:16:09: Ich finde wenn das Leben sich voll umfassend vor uns ausbreitet Dann haben wir nichts anderes zu tun als uns eben darauf einzulassen.
00:16:19: Und ich glaube auch, dass diese Ideen die wir manchmal in unseren Köpfen drinnen haben... ...die so ein bisschen uns nach vorne pushen damit wir die ersten Schritte machen, die ja auch super wichtig sind,... ...dass wir die Großzügiger gestalten dürfen und auch großzügig loslassen dürfen.. ..und nicht wie eine Checkliste eins nach dem anderen abhaken müssen oder wollen!
00:16:41: Weil wir dann einfach verkrampfen und verengen, unser Blick auch kleiner wird.
00:16:50: Und wenn wir das schön haben wollen und das selber schön machen müssen heißt es eben auch in diese Eigenverantwortung zu gehen und zu erkennen in welchem Bereich sind wir wirklich bei uns?
00:17:01: In welchem aber gar nicht?
00:17:05: Leben wir die Idee von einer früheren Version?
00:17:08: Oder vielleicht auch die Erwartungshaltung von anderen Menschen oder vielleicht das soziale Bild, was gesellschaftlich geprägt ist.
00:17:15: Und dann gilt es einfach zu hinterfragen und wenn man sich damit wohlfühlt, dann gar kein Problem.
00:17:21: Dann jeden kleinen weiteren Schritt weiter!
00:17:25: Wenn man aber merkt, dass es nicht ist, dann einfach auch sagen okay ich setz mich jetzt hier hin trinken Tee und lass das mal los Und guck mal, was ich dahinter verbirgt.
00:17:34: Weil ja oft eben durch diesen starren Blick auf dieses eine Ziel, diesen Eintraum, diese eine Version rechts und links so ne?
00:17:42: Den Wegesrand sage ich mal... Man sieht es nicht!
00:17:45: Man guckt nur noch die Schotterpiste und versucht grammfhaft nicht zu stürzen und sieht aber gar nicht am Wegesranten, was da alles noch so ist.
00:17:52: Wenn ich in mein Leben zurückblicke haben sich viele Dinge eben einfach ergeben weil da am Wege Strand etwas war, weil da jemand war der mir die Hand gereicht hat, der eine Idee reingeworfen hat der mir oder die mir Kontakte hergestellt hat, die mich inspiriert hat mit dem was gesagt wurde.
00:18:10: Was nicht gesagt wurde, was getan wurde und das ist mir so ein bisschen verloren gegangen in den letzten Wochen.
00:18:16: Und als ich heute wie gesagt da bei diesem Frühstück, Geburtstagsfrühstück gesessen bin und mein Kaffee nach Hand hatte habe ich erst mal wieder festgestellt wie schön alles ist dass das Schöne wirklich, warum in die Ferne schweifen wenn das Gute liegt.
00:18:31: Auch da ist wieder so eine Floske, die so viel Wahrheit eigentlich mit sich bringt weil egal wo wir sind und egal wie beschissen es gerade ist gibt immer etwas was gutes und das gilt es zu erkennen weil wir daraus Kraft schöpfen für die Dinge die nicht gut sind.
00:18:49: bei Leben ist ja natürlich immer ne beides und das ist ja immer ging und jungen gut und schlecht das ist alles gleichzeitig dieses Positive, um das andere zu bewerkstelligen.
00:19:00: Um das andere neu auszuterieren und Neuentscheidung zu treffen.
00:19:04: Aber wir wollen die Entscheidung treppen wenn wir halt verkrampft sind und mit Krampf an etwas festhalten was sich halt einfach schwer anfühlt.
00:19:12: Und klar kannst du jetzt sagen ja aber wenn ich nicht hartnäckig bin dann kann ich das und es nicht erreichen?
00:19:19: Ich finde hartnägig und störisch dranbleiben ist auch nochmal ein Unterschied.
00:19:23: Hartnäkig an etwas dran sein Traumarbeiten.
00:19:27: Heißt auch, dass es immer wieder kleine Momente gibt wo man das Gefühl hat jetzt kommt sind Schwung Wertschätzung Anerkennung im Außen finanziellen Rücklauf neue Kontakte wie auch immer.
00:19:39: also Es gibt diese kleinen Momente Wo man das gefühlt ja und dann ist es wie so eine Push Britze Und dann bleibt man hartnäckig dran aber stürrisch etwas festhalten Wo sich aktuell nichts tut in die Richtung?
00:19:52: Also Das hat nichts mit ehrgeiz oder oder verlieren zu tun.
00:19:59: Das war damit zu tun, dass das vielleicht im Moment nicht die Richtung ist und ich glaube wir müssen öfters anhalten, innehalten wie auch immer und unsere Richtung einfach wieder austagieren und überprüfen, ist es noch die richtige Richtung?
00:20:13: Weil wenn wir einfach in diese Richtung weiterlaufen und dann jahrejahre Jahre später feststellen, das war die falsche Richtung bleibt vielleicht nicht mehr viel Zeit nochmal eine neue Richtung einzuschlagen!
00:20:22: Und am Ende des Lebens wollen wir doch einfach alle zurückschauen und sagen hey komm das war halt Echt gut, auch wenn ich hier eine Kurve da eine Kurwe und meine falsche Ausfahrt genommen habe.
00:20:31: Ich bin aber trotzdem irgendwie dahin gekommen wo ich hin wollte.
00:20:35: Und ich glaube man muss auch erkennen dass nichts fest und statisch für immer ist sondern das Leben halt bedeutet Bewegung und dass sich alles neu finden darf.
00:20:44: Gerade wenn wir ins Ausland vom Ausland zurück oder von München nach Hamburg oder von Hamburg nach München oder wie auch immer ziehen Dann dürfen wir auch zulassen, dass diese neuen Orte und diesen neuen Menschen, neuen Begegnungen, neuen Jobs und was auch immer den Einfluss auf uns haben dürfen.
00:20:58: Und dann kann es eben sein das dann dafür alte Träume sterben müssen damit wir's uns da wo wir sind eben schön machen können und das annehmen können Was vor Ort ist und eben auch das sehen was dann zu uns passt.
00:21:10: und nur weil wir eine Idee hatten heißt Es nicht dass noch nicht noch tausend andere Ideen gibt die halt super zu uns passen oder in der wir uns wohl fühlen.
00:21:20: Es geht dann halt, das herauszufinden mit so einem kleinen Forschergeist und sich dadurch eben auch mit sich selber zu beschäftigen.
00:21:29: Und auch für sich selber eben die Erkenntnisse weiter zu fördern, die für einen da sind.
00:21:36: Weißt du wie ich meine?
00:21:37: Also Ich glaube wirklich dass man alte Träume loslassen muss damit neue träume entstehen können und ich glaube dass wir das regelmäßig machen müssen.
00:21:47: vielleicht ist sogar die Quintessenz Dass man vielleicht sogar keine Träume haben sollte, das klingt jetzt ein bisschen desisoliert.
00:21:54: Also traurig so sagen wir es mal und gleichzeitig finde ich liegt da ganz viel Freiheit einfach drinne weil Weil man dann den blick vier breiter macht und nicht fixiert auf son entziel endpunkt ist sondern wenn man sich einfacher laubt in alle himmelsrichtungen zu schauen Und vielleicht geht's einfach auch darum Und vielleicht ist das auch der Punkt, dass wir dann die Momente viel anders wahrnehmen und viel mehr genießen können.
00:22:21: Und dass wir die Momentes bewusster gestalten können und dadurch vielleicht auch offene Entscheidungen treffen weil wir nicht auf irgendein Ziel hinsteuern wollen.
00:22:29: Die große Frage ist ja auch immer wieder was steckt hinter dem eigentlichen Ziel?
00:22:34: Egal was also welches Tier du hast meistens es ist immer mit Werten und Bedürfnissen verbundenes.
00:22:43: Es kommt eigentlich immer ja oft steckt immer das gleiche dahinter.
00:22:47: wir suchen wertschätzung anerkennung liebe sicherheit.
00:22:49: wie auch immer und dass ist die frage gibt es doch nur ein traum der da einzahlt oder gibt es mehrere träume?
00:22:56: also gibt es vielleicht zehn träume aber wir wollen unbedingt den ein obwohl noch andere neun da sind.
00:23:03: Die alle aufs gleiche konto einzahlen.
00:23:04: es hat ja wirklich immer was mit dieser eigenen selbstvernehmungen reflektionen den eigenen werten bedürfnissen zu tun, Wir halten eben dann diesen alten Fest, weil wir uns auch an die gewöhnt haben.
00:23:19: Das darf man ja auch nicht vergessen!
00:23:20: Wir sind hier alle so Gewohnheitsmenschen und das was wir kennen ist halt auch angenehm und bequem und gibt auch ein bisschen Sicherheit auch wenn es vielleicht nicht läuft aber... Und wenn man das jetzt loslassen würde, wären ja plötzlich neue Möglichkeiten da und es fühlt sich natürlich erst mal auch ungewohnt an.
00:23:40: Komplett andere Richtungen zu denken für einen selber weil man vielleicht noch Angst hat.
00:23:44: was sagen die Leute oder kann man sich das selbst gar nicht zutraut.
00:23:48: wie auch immer also gewohnte Träume und Ideen sind halt auch komfort.
00:23:56: Also nicht nur dass sie uns Nicht klein halten aber zumindest Enger halten weil wir halt nicht Weges ran gucken, sondern sie sind halt auch.
00:24:07: ja man fühlt sich wie so ein bahnemandel halt.
00:24:10: Und wenn wir den dann loslassen ist er erst mal nicht und das kann natürlich auch Angst machen.
00:24:14: also bei mir ist es schon auch so dass ich jetzt denke okay was kann denn jetzt zu kommen?
00:24:18: Wenn ich die praxis nicht habe und da kommt bestimmt irgendwas und eine idee Wie ich es anders machen kann im moment hab ich keine idee und vielleicht ist das aber die große freiheit erstmal keine idee zu haben damit das leben ebent sich dann auch in der form zeigen kann kommt was ganz anderes, mit was ich jetzt gar nicht rechnen und das passt aber viel besser zu dem wie ich gerade mein Leben gestalte.
00:24:38: Das würde ich aber verpassen wenn ich so krampfhaft daran festhalten möchte und deswegen finde es gut uns da einfach eine gewisse Freiheit zu schenken indem wir den Raum größer machen als er aktuell ist weil da wo Freiraum ist, da wo Platz ist kann einfach wahnsinnig viel entstehen und wachsen und gedeihen.
00:25:06: Und ich finde, das ist schön!
00:25:08: Das ist das was ich mir auf jeden Fall jetzt mal für diesen Sommer so vorgenommen habe, diesen freien Raum zu nutzen.
00:25:14: Ich nehme auch mal mit Dingen die ich vorher noch nicht so gemacht hat eine gute Freundin von mir zum Beispiel bin eine Tomatenpflanze geschenkt.
00:25:20: Ich bin gerade so eine Tomatenflanzen Gärtnerin geworden und tuttelt da so rum Keine Ahnung.
00:25:27: Ich hab die ganze Zeit immer gesagt, ich habe keinen Gründaum und die Tomatenpflanze lebt jetzt schon ein paar Wochen bei mir und wächst und gedeiht und so.
00:25:33: Also vielleicht ist das dann auch einfach die Chance andere Merkmale-Eigenschaften an mir selber zu entdecken oder auszuprobieren, die ich aber nicht gesehen hätte, wenn ich auf einem Fahrt unterwegs gewesen bin?
00:25:49: Klar ab bestimmten Zeitpunkt... bestimmte Dinge gehen nicht mehr, ich kann kein Astronaut mehr werden und ich glaube Sängerin ist auch vorbei.
00:25:55: Und Physikerin und Schirmigerin kann ich auch nicht mehr werden.
00:25:58: aber es gibt ihm noch ganz viele andere Sachen und dafür muss aber Raum da sein und für diesen Raum müssen eben alte Sachen gehen.
00:26:04: das ist wie wenn man mal den Schrank ausmüsste plötzlich ist der Platz und man kann sich neue Bluse kaufen.
00:26:09: also ja es ist irgendwie überall das gleiche und... Das ist jetzt meine Einladung an dich zu schauen, welche Träume sind da und welche Tröme sind wirklich da?
00:26:20: Weil das aktuell zu dir passt.
00:26:23: Zu deinem Leben, zu den Entscheidungen die du getroffen hast.
00:26:26: aber welche träume sind halt einfach da weil du dich an die gewöhnt hast bei die von außen schon immer da gewesen sind beim menschen dir vielleicht gesagt haben dass das eine gute idee wäre.
00:26:35: und welche treue passen aber eigentlich gar nicht.
00:26:37: wie so eine zur englischin sie müssen halt einfach aussortiert werden die müssen raus damit dann neue Dinge entstehen können und du dir das Leben einfach schön machen kannst.
00:26:47: Also ich hoffe, da waren vielleicht ein oder andere Gedanke dabei.
00:26:51: Ich freue mich immer über Liken kommentieren und weitererzählen und sage jetzt erstmal mit meinem leichten Gefühl von heute weil ich es einfach schön hatte.
00:27:03: Tschüss bis zum nächsten Mal hier im Podcast auf den Kaffee mit Jana!
00:27:06: Und bis dahin würde ich sagen sonnige Grüße.
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