15 - Zwischen Ausland und Zuhause: Endlichkeit als Kompass
Shownotes
Inhalt
Oft denken wir, unser Leben sei unendlich, besonders wenn wir an einem neuen Ort leben. Doch das Bewusstsein für Endlichkeit, ob im Ausland oder zu Hause in Deutschland, ist der Schlüssel zu einem wirklich erfüllten Leben. in dieser Folge spreche ich darüber, wie uns Endlichkeit lehrt, jeden Moment bewusst zu leben, Chancen zu erkennen und das Glück in der Vergänglichkeit zu finden.
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HI, ICH BIN JANA!
Ich bin WAHRHEITSfinderin, KLARHEITSfinderin und ZUFRIEDENHEITSunterstützerin.
Ich habe sieben Jahre im Ausland gelebt. Genauer gesagt in Suzhou/China. Es war eine Zeit voller Inspiration, Herausforderungen und einmaligen Erlebnissen. Zurück in Deutschland habe ich erlebt, das Rückkehr nicht gleich Ankommen ist. In diesem Podcast teile ich meine Erfahrungen, um dich in deinem Prozess zu unterstützen. Ankommen nach dem Ausland. Zurückkommen ohne sich zu verlieren.
In meiner Arbeit als Heilpraktikerin für Psychotherapie begleite ich Menschen auf ihrem Weg der Zufriedenheit, bestärke sie die eigenen Werte und Bedürfnisse wahrzunehmen und zu erfüllen, um daraus kraftvolle Entscheidungen für das eigene Leben zu treffen. Ebenso unterstütze ich die eigenen Rollen im System zu hinterfragen und mit den Antworten kreativ das eigene Sein zu gestalten.
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00:00:00: Willkommen zurück im Podcast auf ein Kaffee mit Jana aus Land Rückkehr und dazwischen.
00:00:05: Ich freue mich, dass du dir auch heute wieder Zeit genommen hast, Thema vorbeizuschauen und mir in meinen Gedanken zum Thema Ausland Rückkehr unter Zwischen zu lauscheln.
00:00:13: Es gibt ja echt so eine große Bandbreite an Themen die damit einhergehen und ich finde viele von diesen Themen weg vom organisatorischen haben zumindest also weg vom Organisatorischen suchen haben etwas mit der Weiterentwicklung zu tun und mit der Sicht auf das Leben.
00:00:31: Und das möchte ich ja jetzt hier auch in dem Podcast teilen, und ein Punkt davon ist – und das ist auch der, die das Thema für die heutige Sendung... Die Endlichkeit!
00:00:45: Ich möchte heute zum Thema Endlichkeit sprechen und wie sich das positiv auf unser Leben auswirkt und warum ich das in China gelernt habe?
00:00:56: Als wir damals, zwei tausend siebzehn nach China gegangen sind stand von Anfang an fest dass das ein zeitlich begrenztes Abenteuer wird.
00:01:07: Es waren am Anfang geplante drei jahre die dann am ende sieben Jahre wurden weil wir die Möglichkeit hatten immer mal wieder Unsere Entscheidungen neu zu überdenken und so sagen möchten hier länger bleiben.
00:01:20: Allerdings hat es von Anfang An diesen vibe gehabt okay Wir sind halt nur für eine begrenzte Zeit da, wir müssten jetzt von Anfang an Gas geben.
00:01:31: Was meine ich damit?
00:01:32: Ich meide damit, dadurch das von Anfang klar war, Tag X wird kommen... ...war die Liste lang und der Wunsch, die Dinge, die da drauf standen abzuarbeiten zu erfüllen, umzusetzen sehr, sehr groß!
00:01:49: Und das Wissen was damit auch einhergegangen ist, Wenn wir hier wieder weg sind, dann sind wir halt wieder weg.
00:01:55: Weil zum einen ist das Angebot über ein Arbeitgeber gekommen und man weiß ja immer nicht ob man noch mal eine zweite Chance bekommt Und zum zweiten ist China kein Land wo man einfach mal so hin auswandern kann um dann zu gucken wie man sich da vergnügt sondern China ist ein land das gerne im Vorfeld wissen möchte wer kommt wie lange wer bleibt und was wer dort tut.
00:02:17: also die Bedingungen für eine einfache Auswanderung sind halt sehr gering Und das war uns alles schon so krass bewusst.
00:02:26: Deswegen haben wir von Anfang an im wahrsten Sinne des Wortes die Beine in die Hand genommen und versucht, so viel in den ersten zwei drei Jahren umzusetzen wie uns möglich war.
00:02:36: Dadurch dass wir dann länger bleiben durften ist die Liste nicht unbedingt kleiner geworden allerdings die Energie für die Umsetzung noch größer.
00:02:45: und wenn man dann im Ausland lebt... wie wir jetzt von Anfang an begrenzt, sieht man wenn man in dieser Community halt so drin ist das kommen und gehen.
00:02:55: Und man wurde mindestens einmal im Jahr damit eben konfrontiert dass das Menschen also das von Menschen die man kennt das Abenteuer zu Ende war oder woanders weitergeht aber zumindest die Zeit in China zu Ende waren.
00:03:06: Und es gibt einem schon einen Stich ins Herz!
00:03:09: Also zusehen alles klar Tag X kommt irgendwann für jeden.
00:03:12: also und zwar klar der Tag X geht auch nicht an uns vorbei.
00:03:17: Auch wir werden irgendwann diesen Tag X haben.
00:03:20: und ich weiß noch, als wir dann Tag X wussten war das ein sehr beklemmendes Gefühl.
00:03:27: Es war so... Ja es war sehr emotional definitiv!
00:03:34: Es hat auf jeden Fall sich auf die Brust und die Atmung ausgewirkt.
00:03:38: also es war.. Ich kann das gar nicht nur im Worte schreiben wie's gewesen ist.
00:03:42: Das war auf jeden fall ein sehr intensives Gefühl.
00:03:45: und dann ist es, als sieht man die Sanduhr vor seinem inneren Auge und wie die Sand dann so da runter läuft.
00:03:53: Und irgendwann fährt der letzte Sandkorn, man sitzt im Auto auf dem Weg zum Flughafen und ich weiß noch als wir damals eben zum Flughaufen sind und wir haben in so einem Compound gewohnt wo vorne Schranken waren das hat nur die, die da wohnen auch reinkommen konnten und da waren dann halt Garzi das überpufft haben.
00:04:11: also es ist typisch für China dass jetzt nichts Ungewöhnliches.
00:04:14: Und als dann diese Klappe hinter uns sozusagen runter ging, also als wir sozusagen durch die Schranke sind und hinter uns die Schränke runter gingen und alle denn da so standen und gewunken haben.
00:04:22: Und ihr das so bewusst wird... Das war's!
00:04:26: Es ist vorbei.
00:04:27: Also das war sehr heftig muss ich sagen.
00:04:31: Also bis dahin war es schon auch emotional ohne Frage.
00:04:34: aber als dann die Schwanke hinter uns runterging.
00:04:38: als würde einem einer dem Boden oder die Füße wegreißen, obwohl man ja wusste das es kommt.
00:04:44: Obwohl man ja wusste der Tag wird irgendwann da sein.
00:04:47: Wo man wusste niemand kommt um Tag X rum und trotzdem war's auf einmal so krass.
00:04:52: jetzt sind wir diejenigen so!
00:04:53: Und ich glaube dass dadurch dass wir wussten dass Tag X irgendwann kommt und wir eben diese Endlichkeit haben, dass dieses Projekt endlich ist, dass es nicht unendlich ist sondern Ja, das ist ein fixer Atom hat.
00:05:10: Hat es am Ende so wertvoll gemacht weil wir dann nämlich bewusst jeden Moment ausgekostet haben jede Chance genutzt haben dass worauf ihr neugierig waren schnellstmöglich umgesetzt haben ich schnell mit Menschen connected habe wo ich ein gutes Gefühl hatte um schnell rauszufinden passt es oder passt es nicht?
00:05:30: wenn's gepasst wird war super wenn nicht was auch super weil man eben schnell wusste hopp oder top.
00:05:35: also Es ging alles ein bisschen schneller.
00:05:41: Das fand ich gut, weil man dadurch intensiv gelebt hat und ich glaube dass das auch der Schlüssel ist egal ob im Ausland oder wieder zurück oder gar nicht weg gewesen für einen Leben das am Ende voller Freude ist sich immer wieder mit dieser Endlichkeit zu beschäftigen.
00:06:01: Und ich weiß, dass das natürlich nicht Spaß macht weil wenn man jetzt zum Beispiel wie wir hier in Deutschland sind und man sagt ja okay wir wohnen jetzt wieder hier was soll passieren?
00:06:11: Also man sich so in diese Unendlichkeitssond also sich einredet als würde alles ewig dauern ist es ja vor der Trugschluss.
00:06:20: Wir wissen ja alle, dass wir alle einen Enddatum haben im Ablaufdatum Dass wir alle begrenzt sind Experiment hier auf der Erde einfach begrenzt ist.
00:06:32: Und trotzdem tun wir immer noch so im Alltag, als hätten wir endlich viel Zeit und verdrängen das und schieben das ganz weit nach hinten was ja auch gut ist.
00:06:41: also wer will sich ständig mit diesem Thema beschäftigen und traurig sein und Angst und Unsicherheiten in Bezug auf das Ende haben?
00:06:48: aber gleichzeitig finde ich sich dass jedes mal wenn eine Chance vor einem steht vor Augen zu führen hilft ungemein mutige Entscheidung zu treffen.
00:07:00: Zu wissen, dass egal wo auf der Welt ich mich befinde und egal welches Leben ich gerade lebe es ist alles begrenzt.
00:07:07: Und wenn ich jetzt nicht mache und die Chance vorbei ist dann ist sie vorbei oder wenn Ich in Beziehung investiere die mir nicht gut tun weil ich hoffe das Es sich dann am ende doch noch ins positive dreht Das ist vertahende zeit die ich anders hätte nutzen können nur weil ich das gefühle habe na ja ich hab ja noch ein bisschen.
00:07:26: Es ist ganz spannend, dass wir als Mensch, wenn wir so gehen ins Ausland oder auch im Urlaub sind.
00:07:32: Das ist ja oft eine begrenzte Zeit.
00:07:34: Dass wir das gerne annehmen und dann wirklich den Fokus auf hundert Prozent Investment geben.
00:07:43: Dass sie sagen, jetzt sind wir einmal hier.
00:07:44: Wir haben uns diesen langen Fluggeleis in dem Land, in dem wir schon mal sein wollten es wäre jetzt echt fatal die Zeit mit Schlafen zu verbringen oder so, sondern wir wollen hier Sightseeing machen.
00:07:54: Wir wollen Dinge sehen und ein Dinger leben.
00:07:56: also wir sind richtig ja entflammt!
00:08:00: Wir sind dann so richtig lebendig habe ich immer das Gefühl und da machen wir das aber im Alltag hier gerade in Deutschland tun wir mal so als wenn das alles hier weiß ich nicht nur eine endliche Geschichte ist.
00:08:11: dabei ist es das nicht und ich glaube dass der die schraube ist an der wir so selber für uns drehen können weil wir das Gefühl haben unser Leben stockt unser Leben ist gerade irgendwie festgefahren oder alle haben irgendwie Aufregung und wir nicht.
00:08:26: Oder auch eben mit dem Wissen, man ist im Ausland und hat Tag X und kommt wieder zurück nach Deutschland und sagt ja okay aber auch da ist mein Leben ja begrenzt.
00:08:36: also nur weil ich dann vielleicht nicht nochmal umziehe sondern weil ich einen Ort gefunden habe wo ich dann in den nächsten vielen Jahren leben werde ist das Konzept Leben nicht unendlich sondern auch dass es ja begrenzt.
00:08:49: Wir sind dann immer so überrascht, wenn plötzlich Dinge passieren wo uns das so gespiegelt wird statt im Vorfeld schon diese Endlichkeit in unser Leben mit hineinzunehmen.
00:08:59: Statt im Vorfall unsere Endlichkeit als Entscheidungshilfe zu nehmen oder dafür zu sorgen dass wir den Fokus anders setzen, dass wir die Endlichkeit nutzen jeden Tag Wertschätzung und Dankbarkeit zu üben.
00:09:12: Dass wir die Ändlichkeit nutzen für Begegnungen die uns gut tun Dinge auszuprobieren, auf die wir Bock haben.
00:09:21: Ich glaube... Ja ich weiß nicht was ich glaube!
00:09:25: Ich glaube dass wir manchmal im Alltag ja diese Arroganz besitzen das das Japf mache ich halt nächste Woche, mache ich dann nächste Woche.
00:09:36: aber wenn dann die Momente sind wie die Kinder ziehen plötzlich aus oder plötzlich kommt die Nächste null ins Haus oder plötzlich werden die ersten krank.
00:09:47: plötzlich.
00:09:48: Es kann so viel plötzlich passieren und das ist ja auch okay, weil Leben ist ja plötzlich.
00:09:53: Also Leben ist nicht planbar, Leben ist lebendig und Leben passiert und ich glaube wir sollten aufhören weniger zu planen.
00:10:01: Ich bin auch so voll die Planungsmaus und ich habe gerne die Kontrolle, und ich möchte immer gerne vorbereitet sein und wissen was passiert?
00:10:09: Und...ich hab' so gern die Zügel in der Hand!
00:10:11: Und ich wurde schon sehr oft vom Leben deswegen auch ausgelacht weil das dem gesagt hat es ist schön ja dass du das so hast aber unterm Strich habe ich hier das sagen und von der Warte werde ich jetzt mal den Ton angeben und dir erklären wie's läuft und dann wird man ein bisschen vom leben hin und her geschubst.
00:10:30: Gleichzeitig sind das aber so die Momente, wo man merkt... Ja, das ist Leben.
00:10:35: Leben ist Leben!
00:10:36: Also mit dem Leben was halt so da ist und zwar jeden Tag aufs Neue.
00:10:40: Und ich hatte mal, vielleicht hab ich das in dem Podcast gesagt, habe ich hoffentlich mal darüber bei einem Blogbeitrag geschrieben und zwar habe ich mir mal ein Interview angehört vom Lars Eidinger und der ging es um das Thema Zeit Und da hatte er gesagt, dass er zum Thema Zeit folgende Einstellung hat.
00:10:58: Er sieht die Zeit nicht als Strahl... Also ich sehe mal die Zeit als Strahle, dass ich irgendwo bin und ich komme irgendwo her und gehe irgendwohin sondern er sieht die Zahl als Punkt also als Punkt.
00:11:09: im Sinne von Zeit ist halt immer jetzt so ne?
00:11:13: Also ich finde das auch super spannend wie Menschen Zeit wahrnehmen so ne.
00:11:18: Also ob visuell oder nicht visuel oder so.
00:11:20: Also lasst mich gerne wissen wieso deine Verbindung dazu ist.
00:11:25: Und er hat gesagt, er sieht halt die Zeit nicht dass das irgendwo hin führt sondern er sieht Zeit als Punkt und hat darüber so ein bisschen philosophiert.
00:11:37: Ich fand es in der Form spannend weil wenn wir die Zeit im Istzustand sehen oder als Punkt sehen dann sind wir ja in der Präsenz Komplett im Moment und sind nicht bei der nächsten Liste, beim nächsten Listenpunkt oder schwellen mich in irgendwelchen Erinnerungen wo früher alles besser war.
00:11:53: Wobei die Frage mal ist, was früher immer alles besser?
00:11:55: Oder es ist nur unsere Einbildung weil Rückblickend immer alles irgendwie rosa rot ist und weil wir Rückblickende immer denken früher war alles besser Obwohl wir da vielleicht auch Herausforderung zu Meistern hatten.
00:12:06: also das ist ja auch immer so.
00:12:07: eine Grund Grundsatzfrage war früher wirklich alles besser.
00:12:10: Also es gibt bestimmte Menschen, die in zehn Jahren sagen, früher war alles besser aber ich frage dich echt ist heute wirklich alles Besser?
00:12:15: also das ist glaube Ich auch immer so wieder der blickwinker aus welcher brille man darauf schaut.
00:12:20: Aber unabhängig davon so dieser diese zeit dieser Zeitpunkt den der las eidinger da so beschrieben hat Den fand ich total spannend und er kommt ja mit diesem endlichkeits thema sich mit gebracht habe.
00:12:31: demgleich weil wenn wir sagen wir Wir befassen uns mit der endlichkeit Dann heißt das ja im Grunde, dass wir uns immer mit dem Moment befinden indem der gerade ist.
00:12:42: Also wenn wir uns mit der Endlichkeit befinden, also befassen dann nehmen wir jeden Moment intensiver wahr.
00:12:49: Bei mir war es definitiv so, dass ich eben wirklich die Momente in China bewusster wahrgenommen habe, dass ich dreimal mehr auf den See geschaut habe.
00:12:59: Dass ich dremal mehr die Runde am See genossen hab, dass sich jedes Essen was ich da genießen konnte, das ich selbst mit meinem Roller... Ich hatte ja so einen Moped-Roller oder E-Rollar und bin durch die Straßen gekurft.
00:13:11: Und da war bis zum Schluss der Gedanke wie crazy ist es, dass jetzt ich da halt auf diesem Rollersitze durch China mit Brause, also in Zuzhou und zum Tarnatzgehe, der in Chineses ist.
00:13:21: Also waren so viele Dinge die ich einfach so bewusst aufnehmen wollte weil ich gesagt habe es ist halt... Der Tag X kommt!
00:13:28: Es ist irgendwann vorbei und dann verpasst sich das.
00:13:30: Und wie schlimm ist es wenn ich dann am Ende bei der Ausreise feststelle dass ich hätte noch irgendwie viel mehr bewusster wahr nehmen können aber mit meinem Gedanken eben in diesem Unendlichkeitszirkel drin war?
00:13:41: So ach ja's mache ich später oder Na ja, kann ich mir morgen auch noch anschauen?
00:13:47: Oder der gestern war auch schön.
00:13:49: Also ich dann auch mit diesem Vergleichen anfange und das wollte ich für mich unbedingt vermeiden und deswegen habe ich ganz krass die Momente wirklich versucht so zu leben und kann für mich auch heute jetzt sagen dass mir das im Großen und Ganzen gut gelungen ist was an Urlaub ist, auch die Urlaube, die wir danach gemacht haben.
00:14:04: Für jeden einzelnen Urlaub bin ich so dankbar dass wir diese Möglichkeit hatten, dass wir jetzt... Die Chance hatten uns das auch leisten zu können!
00:14:12: Es ist nicht selbstverständlich, das weiß ich sowas von zu schätzen, dass alle Urlauber wirklich ohne große Katastrophen überstanden haben und ich glaube, dass dieses Endlichkeitsding mir da wahnsinnig geholfen hat den Fokus auf das Wesentliche zu lenken.
00:14:27: also wirklich wenn man sich mit dieser Vergänglichkeit beschäftigt, also mit diesem Moment der einfach vergänglich ist.
00:14:34: Das heißt nicht umsonst vor Freude ist sie schön zu freuen oder weil er hasse was?
00:14:37: Ich weiß noch wie ich mich auf meine Hochzeit ewig lange gefreut habe und dann zack boom war die vorbei und ich hab mir gedacht, äh wie konnte das denn passieren?
00:14:42: aber wenn wir uns auch auf das Wesentliche konzentrieren und die Vergänglichkeit dabei einfach aktiv mit einbeziehen Dann glaube ich empfinden wir das was was um uns rum ist intensiver.
00:14:57: Ja, intensiver einfach.
00:14:58: Es geht auch nicht um schöner oder besser oder größer dazu sondern es geht einfach um wirklich aufsorgen was da ist und die Chancen auch sehen wie dann genutzt werden wollen.
00:15:07: weil ja ich für mich kann nur sagen Ich möchte nicht am Ende des Lebens sagen ich war nicht mutig genug Entscheidung zu treffen oder ich habe nicht viele mutige Entscheidungen getroffen weil ich immer so gedacht hab dass ich mach's irgendwann Und ich muss sagen das dass jetzt eben auch hilft bei diesem Wiedereinleben in Deutschland oder geholfen hat.
00:15:26: Mittlerweile sind wir zwei Jahre zurück und ich würde sagen, wir sind gut angekommen, gut eingelebt.
00:15:31: alle führen sich wohl aber auch dazu sagen mutige Entscheidungen zu treffen neue Menschen anzusprechen dann auch vielleicht mal sich ins Auto zu setzen um eine halbe Stunde weiterzufahren um da an Aktivitäten teilzunehmen weil man auch nicht weiß was da passiert.
00:15:48: Ja, die Herausforderung, die vom Leben so kommen eben zu sagen ja es ist jetzt die Aufgabe und auch das ist endlich.
00:15:54: Also es ist ja auch das negative, es ist irgendwann endlich so.
00:15:58: Fand ich schon finde ich immer noch super weil wenn ich an die Unendlichkeit denke merke ich selber bei mir dass ich mich da auch verlieren kann und dann einfach in eine krasse Bequemigkeit komme und in so ne Krasse naja Das machen wir dann schon irgendwann Und das möchte ich nicht mehr.
00:16:20: Also, ich weiß noch, dass bevor wir nach China sind, ich vieles... also vieles ja doch einiges auf die lange Bank geschoben habe wie man so schön sagt wo ich jetzt im Nachkant denke warum?
00:16:29: Also warum hab' ich das so gemacht?
00:16:31: und Ich merke jetzt eben, dass Dass ich da ganz anders unterwegs bin und dass sich Das für mich um mein Leben nicht möchte sondern dass die Endlichkeit mein Leben Qualitativ erhöht hat weil ich eben bewusster durchs Leben gehe.
00:16:53: Und dass, wenn wir uns nicht damit beschäftigen in dieser Unendlichkeit Quarksuppe einfach versauern oder so und das Leben verpassen... Das glaube ich wirklich, dass wir da das Leben verbassen Wenn wir uns auf die Unendlichkeit verlassen Die ja nicht existiert!
00:17:13: Also es ist ja auch so Die Endlichkeit ist ja so präsent, also... Jeden Tag könnte irgendwas passieren und unser Leben wäre vorbei.
00:17:23: Keiner weiß wann Tag X ist!
00:17:25: Also es ist ja einfach ziemlich arrogant zu tun als würden wir drum herumkommen.
00:17:32: Und trotzdem tue mir manchmal so, dass wir drumherum kommen und das ist halt nicht gut.
00:17:41: und ich glaube es ist auch zweitrangig wie wir mit der L... was wir mit der Endlichkeit machen.
00:17:46: Also ob wir ins Ausland gehen, ob wir verrückte Urlauber machen oder ob wir crazy Hobbys nachgehen... ...oder ob wir uns ein Häuschen anschaffen und eine Wohnung in der wir uns sauwohl fühlen um Kunst machen oder tausend Bücher lesen.
00:18:02: Der Inhalt ist so zweitrangig und ich finde das auch zu dieses Vergleich.
00:18:07: Welches Leben ist dann mehr wert?
00:18:08: Finde ich ja völligen Bullshit.
00:18:10: Jedes Leben, was gestaltet wird ist wertvoll und jeder hat halt einfach eine andere Idee davon, so wie ich mein Leben gestalte.
00:18:19: Und niemanden muss meine Idee von meiner Lebensgestaltung gefallen, sowie ich halt auch nicht jede Idee von mir anders gut finden muss.
00:18:24: Gut man kann sich darüber austauschen um halt zu verstehen, zu connecten, um für sich was mitzunehmen ohne Frage aber es ist halt kein Wettbewerb irgendwie so.
00:18:34: also deswegen mir geht's nicht so in diesen Inhalt das jeder mit seinem Leben macht.
00:18:37: Mir gehts darum dass mit dem Inhalt den wir in unserem Leben haben Wie bewusst gehen wir damit um?
00:18:43: Und wie oft schieben wir dann doch alles raus.
00:18:47: Ich glaube auch, dass wenn wir am Ausland sind egal ob von vornherein Tag X feststeht oder ... Wir da hingehen und hoffen, dass Tag X nie kommt.
00:19:00: Das kann ja sein, dass man auswandert, weiß ich nicht nach Amerika oder so, und sagt das ist es jetzt.
00:19:06: Dann will man ja tag x vermeiden.
00:19:08: also dann will man Die Endlichkeit verhindern.
00:19:11: im Sinne von ich bleibe definitiv hier und auf beiden Seiten.
00:19:16: Also bei dem einen, Ich weiß Tag X kommt!
00:19:19: Ich habe nur dieses begrenzte Zeit.
00:19:20: Bei dem anderen, ich will Tag X vermeiden weil ich vielleicht hier blende... Weil beide ist ja die Endlichkeit der Motor für die Dinge, die wir da tun.
00:19:29: Das ist ja so krass das muss man sich mir überlegen.
00:19:31: also wie wir uns von der Endlichkeit ansporn lassen motivieren lassen endlich so unterwegs zu sein, dass wir wirklich nur noch Dinge machen auf die wir Bock haben.
00:19:42: Dass wir die Dinge sagen, die uns gut tun und unsere Werte achten und Bedürfnisse achten.
00:19:48: Dass sie einfach happy sind.
00:19:51: Das finde ich schon krass!
00:19:52: Ich finde es auch krass, wenn man dann zurückkommt in Zerkunftslands also wie jetzt nach Deutschland das dieser Punkt plötzlich nicht mehr da ist Ja das Feuer irgendwie, dass lebendige nicht existiert.
00:20:12: Obwohl ja hier genau so die Endlichkeit ist weil ihr hier Tag X auch kommen kann.
00:20:16: keiner weiß.
00:20:18: Weiß ich nicht.
00:20:19: niemand kann dir garantieren dass du für immer da wohnst wo du wohnt.
00:20:21: klar könntest du jetzt sagen aber ich habe ein Haus gebaut und wir haben ja feste Arbeit.
00:20:24: Aber was ist denn schon sicher heutzutage?
00:20:27: Wir wissen es ist alles nur eine Scheinsicherheit.
00:20:29: also es kann ja alles passieren dass auch da wieder Tag X kommt und du wieder neue Entscheidungen so treffen musst.
00:20:34: Und wie geht es dir dann, wenn Tag X kommst?
00:20:36: Du musst dann von Hamburg nach München ziehen aufgrund von Umständen die sich ja gegeben haben bis zu dem Leben was du in Hamburg hattest.
00:20:46: Ich hätte doch eigentlich nochmal mehr an Hamburg erleben können ich hätte mich doch noch mal mit den Menschen die ich gut finde öfter treffen können.
00:20:54: also bedauert man denn weil das Bedauern bekommt nur weil wir Dinge verpasst haben.
00:20:59: Warum?
00:21:00: Verpassen die Dinge, weil wir glauben... Wir haben Zeit!
00:21:03: Und wir haben nur Begrenzzeit.
00:21:06: und wenn wir diese Begrenze, die wir im Ausland aktiv wahrnehmen und aktiven unseren Arbeitsalltag oder in unseren Alltag-Alltag mit rein nehmen hier auch wahrnehmen würden dann fühlt sich das für viele, die zurückkommen nicht wie Strafversetzung an.
00:21:24: Jetzt ist mein Abenteuer vorbei, so war es bei mir als ich gekommen bin.
00:21:28: Sondern dann nimmt man das als Motor und sagt okay wenn auch diese Zeit begrenzt ist... Was kann ich dieserzeit alles erleben damit's am Ende kein großes Bedauern gibt?
00:21:39: Weil ich was verpasst habe Und ich finde dass dieses Gedankenspiel einfach ein selber wesentlich klarer auf die eigenen Prioritäten schauen lässt, dass es auf jeden Fall dazu führt, dass wir viel mehr in die Akzeptanz kommen von Dingen, die wir nicht ändern können.
00:22:05: Dass wir viel schneller mutige Entscheidungen treffen, dass Wir eben anerkennen das alles vergänglich so ist, dass einfach den Fokus auf das wesentliche lenken und ich glaube ein sehr, sehr guter Motivator ist für Umzüge die dann noch so kommen werden.
00:22:31: Und es ist übrigens im ganzen Gut sich damit zu beschäftigen dass diese Reise, die wir hier auf Erden haben begrenzt ist weil jetzt das Konzept Leben finde ich auch nochmal anders in einem anderen Licht darstellt.
00:22:44: Sondern es ist mir zumindest sehr bewusst Keine Selbstverständlichkeit ist, dass ich da bin wo ich bin.
00:22:52: Dass sich alleine da, wo ich geboren wurde... ...dass das ein wahrliches Privileg ist als weiße Frau in Europa geboren worden zu sein mit Eltern die Geld hatten und mit denen man verreisen konnte und sich ein bisschen Standard leisten konnte.
00:23:06: Das ist nicht selbstverständlich!
00:23:08: Und alleine dafür dankbar zu sein, das wertzuschätzen und auch so ein bisschen die Demut vor dem Leben zu haben finde ich einfach so wertvoll für die gestaltung von dem was kommt.
00:23:23: und wenn wir dann noch sagen, dass wird ja die zeit nicht als strahl sehen sondern Als moment wissen wir das dass das einzig ist das am ende des tages bleibt.
00:23:33: also wenn irgendwann tag x kommt unser leben hier vorbei ist erinnern wir uns sehr selten daran wie viel geld wirfen konnte hatten wie hoch unsere materiellen werte waren.
00:23:44: vielleicht schon aber Grundsätzlich behaupte ich das einfach.
00:23:48: Und es ist das, was man ja auch überall sehen und lesen kann von Menschen die andere Menschen in ihren letzten Etappen begleitet haben.
00:23:54: Erinnert man sich an geile Erlebnisse, coole Begegnungen, mutige Entscheidungen, Dinge wo man selber bei sich hinausgewachsen ist, wo man gesagt hat ey das war Komfortzone!
00:24:06: Ich habe die total gespringt.
00:24:09: Das sind doch diese Sachen, die wir uns erinnern.
00:24:13: Das finde ich einfach toll.
00:24:15: und für mich muss ich sagen war das dieser Schiff also diese Endlichkeit, dass was sich in China eben hatte.
00:24:21: Was ich wirklich jeden Tag im Kopf hatte, was auch super anstrengend sein kann wenn man das wirklich jeden tag im Kopf hat.
00:24:27: Diese es ist nur begrenzt Zeit.
00:24:30: Es pusht ein.
00:24:31: Es macht aber auch wahnsinnig Druck.
00:24:33: Also bei mir hat's... Ich hab mir selber Druck gemacht weil ich gesagt habe, ich hab das und das auf der Liste stehen.
00:24:36: Ich will Diss und Diss noch sehen oder leben.
00:24:40: Irgendwann hatte man dann so keine Luft.
00:24:42: Also es gilt ja auch die Akzeptanz, dass eben auch nicht alles erlebbar ist.
00:24:46: also Wir denken zweimal wir können alles sehen und diese Arroganz habe ich auch besessen das ich mir gedacht hab Ich werde all das sehen was auf meiner Liste steht!
00:24:54: Ich habe bestimmt viel gesehen Und ich bin dankbar für jeden einzelnen Urlaub den wir gemacht haben.
00:24:58: Ich habe weiß Gott Nicht Alles Gesehen und zu akzeptieren dass Dass wir nicht alles Sehen unterleben Könnt in diesem Leben finde ich zum Beispiel auch mega befreiend.
00:25:07: also Ich weiß, dass ich kein Arzt mehr werde.
00:25:10: Dass ich nicht zum Hohen fliege.
00:25:13: Ich weiß das ich keine Waldrinkinder mehr kriege.
00:25:15: also es sind so Dinge auch wo ich sage Es ist auch entspannt zu sagen die Dinge fallen je älter man wird halt auch einfach raus.
00:25:23: so Das ist sowieso ein Sieb und das ist nicht Nicht schlimm.
00:25:27: oder also ich fand das war ja ganz schlimm weil ich das Gefühl hatte ich habe mein Leben nicht komplett ausgeschöpft.
00:25:32: Ich finde aber dieses, was dann so wegfällt und auch diese Akzeptanz das, was wegfält.
00:25:37: Das find ich so, ich denke okay... ...das macht mich erst mal entspanntert es macht mich erstmal ruhiger Und es bringt mich natürlich dazu nochmal viel bewusster da hinzuschauen.
00:25:47: Was möchte ich denn jetzt also mit?
00:25:49: Was möchte mein Leben füttern und wo will ich dann hin und mit welchen Menschen?
00:25:53: und all das ganze wo wir hier immer gesprochen haben dass fördert das ja einfach nur.
00:25:58: also Diese akzeptanz man kann nicht alles.
00:26:02: Und diesen Vibe den habe ich in den ersten Monaten mitgenommen.
00:26:09: Hier, als wir wieder zurückgekommen sind hat mir richtig richtig Auftrieb gegeben definitiv hier gleich los zu marschieren neue Erinnerungen zu schaffen aktiv nach vorne zu gehen.
00:26:20: Es gab einen kleinen Einbruch nach sieben achten Monaten, weil ich festgestellt habe, dass sich nicht alles eins zu eins umsetzen kann.
00:26:26: Ich glaube das kommt auch noch mal so dazu, dass man eben das Leben was man im Ausland hatte, nicht eins zu eines transferieren kann.
00:26:33: Weil die Bedingungen anders sind und die Strukturen anders sind.
00:26:35: Die Organisationen, die Abläufe der Alltag gestaltet sich anders.
00:26:39: Das sind zwar Dinge, die man sich immer super schön redet aber wenn man dann umzieht... Und es kann auch sein, dass du in ein anderes Land gehst Aber selbst da ist es bestimmte Eckpunkte anders und man muss sich neu ausstellen.
00:26:51: In dieser Erkenntnis habe ich dann nach sieben acht Monaten schon ein bisschen schmerzhaft, muss ich sagen das bestimmte Dinge die ich unbedingt wollte weil ich auch wieder dachte Ich kann halt irgendwie alles machen und alles umsetzen Das hat mich schon so ein bisschen also die die Realität Klatsche die ich da gekriegt hab.
00:27:09: es war schon sehr sehr Schmerz oft, muss Und gleichzeitig war die aber super wichtig, weil als ich erkannt habe dass sich mein Leben nicht eins zu eins transformieren kann.
00:27:19: Nicht mal achtzig Prozent hab ich erkannt das Leben was ich in China hatte mit dem Leben was davor war und dem Leben das ich jetzt habe einfach verbinden können.
00:27:29: also ich kann ja aus jedem dieser dieser drei Lebensstränge sozusagen die Dinge die mir gut waren einfach integrieren und miteinander verweben und dann kommt halt ein neuer Lebensstrang so raus Und somit bleibt auch das Leben, was ich in China hatte.
00:27:44: Nicht wie so eine extra Blase außen stehen sondern ist integriert in meinem Leben weil Dinge die wir da gemacht haben hier auch machen und Das fühlt sich total gut an.
00:27:55: und da kommt dann der Punkt dass Ich dann auch wieder diese Endlichkeit mit reingebracht habe.
00:27:59: und Den Momenten wo ich mir unsicher war mache ich das rufe ich Die Person an bin ich mutig genug jetzt da mein Engagement zu tun.
00:28:08: Ich habe gesagt, wenn das Leben endlich ist und dann ist es jetzt eine Chance.
00:28:14: Mach und dann mach!
00:28:16: Es gibt doch diesen Film hier der Ja-Sager.
00:28:20: Man sagt viel mehr ja zu den Dingen die da sind und dann merkt man eben auch wieviel an dem neuen Ort einfach möglich ist und dass man diesen schlechten Blick oder diesen negativen Blick auf den Umzug nach Deutschland nicht nicht als Fehl sieht oder irgendwas, was schief gelaufen ist.
00:28:41: Sondern das dann einfach für sich dreht und sagt nee, es ist die nächste Etappe und keiner weiß wie lange diese Etape dauert.
00:28:47: Vielleicht kommt noch mal eine andere Etappel, vielleicht gehen wir nochmal ins Aussehen, vielleicht wandern wir richtig aus?
00:28:51: Keine Ahnung!
00:28:53: Aber wenn ich die Etappen, die jetzt gerade ist, nicht aktiv lebe und gestalte, wie soll sich da eine andere Opportunity daraus entwickeln?
00:29:01: Und das ist so... Das finde ich einfach so wertvoll, muss ich sagen.
00:29:06: Diese Erkenntnis, dass ich dir heute unbedingt mitbringen wollte, dass du dich auch mit deiner Endlichkeit beschäftigst und wenn du gerade im Ausland bist und zurückgehst, dass dieses Bewusstsein für Tag X wird kommen, das du das hierher transferieren kannst und wahrscheinlich machen solltest weil es voll der Motor ist gar nicht umgezogen sind oder nur, also selbst in Deutschland umziehen kann ja auch manchmal.
00:29:38: Ich sage immer wieder von Hamburg nach München ist so wie zwei Kontinente.
00:29:43: Selbst ihr könnt einfach die Endlichkeit mit euren Alltag integrieren jeden Tag aufs Neue.
00:29:47: Also man muss sich jeden Tag überlegen wann sterbe ich?
00:29:50: aber einfach zu sagen Auch dieses Kapitel ist begrenzt gibt einem so viel Kraft auch bei den Durststricken.
00:29:56: Also ich muss auch sagen, gerade wenn ich auch das Thema zum Beispiel in Bezug auf Kinder sehe... Ich weiß es noch dass als meine Kids klein waren und ich so das Gefühl hatte, ich komme da halt nie raus aus diesem Bauteppich!
00:30:06: Ich muss für immer Bauteppe spielen und ich muss das aber so machen wie das Kindes will.
00:30:10: Ich muss halt genau das Auto fahren, ich muss es genauso arrangieren, den Unfall, ich musste genau die Dinge sagen Und ich habe gedacht, ey, ich werde mein Leben lang auf diesen... Scheiß Bauteppich sitzen, es ist so.
00:30:21: Oder ich werde mein Leben lang breikochen oder ich werde meinen Leben lang in diesen Kindergarten fahren oder whatever.
00:30:28: und mittlerweile sind die Kinder so groß dass das sich mich frage wie konnte die Zeit zu schnell vergehen?
00:30:34: Und ich frag mich habe ich alles genossen?
00:30:36: Ich will nicht sagen ja ich hab dann irgendwann den Schiff gekriegt und wusste ab einem bestimmten Alter meine Grenze ist also ab dreizehn dass das Ding hier begrenzt ist.
00:30:47: Aber man isst sich dessen nicht so krass bewusst, wenn die Kinder so klein sind.
00:30:51: Wäre man da, glaube ich würde man viel eher mit diesen anderen Herausforderungen.
00:30:55: Wie würden wir sagen?
00:30:55: Das ist ja so jetzt zahnen sie jetzt sind zu krank Jetzt ist Bauchwee und es ist erster Liebeskummer.
00:31:00: Jetzt weiß ich nicht Schule Hausaufgaben.
00:31:03: Das sind alles Dinge, die natürlich nicht immer schön sind und auch Kraft kosten.
00:31:07: Würde man sich aber mit der Endlichkeit also würde man die Endigkeit dazuholen, müsste man es halt alles.
00:31:14: Es geht weiter immer nach vorne und dann geht das vorbei.
00:31:16: Und dann gibt's den Tag, wo man zurück und sagt naja so schlimm war es nicht.
00:31:19: also ganz ehrlich manchmal sag ich auch so schlimm wars eigentlich gar nicht.
00:31:22: aber in dem moment ist man so gefangen weil man so denkt ja es wird für immer so dauern und ich glaube wenn wir diesen shift intern kriegen Dann ist es befreiend, dann ist es erhellend.
00:31:35: Dann führt das zu einer inneren Entspannung, dann führt es so guten Entscheidungen, dann fühlt es zu Lebensfreude, dann für das zu Lebensqualität und für das zur Freundlichkeit.
00:31:44: also ja Das macht einfach so viel.
00:31:50: sich damit zu beschäftigen finde ich.
00:31:53: Ja lasst mir gerne deine Gedanken zum Thema Endlichkeit da wie's dir damit geht ob dass bei dir ein Thema ist, ob du die mit beschäftigst, ob das auch bei dir Das Rädchen ist, an dem du manchmal drehst.
00:32:03: Wenn du das Gefühl hast, dass du sitzt fest oder du sitzt langweilig, weil am Ende ist es ja alles gar nicht.
00:32:12: Es ist nur der Blick, den wir haben auf das Ganze geschehen.
00:32:16: Lass mich gerne wissen wie's dir damit geht und wenn du Unterstützung in deinem eigenen Prozess brauchst!
00:32:21: Homepage sind Begleitprogramme, die ich anbiete.
00:32:24: Kannst dich gerne informieren und ansonsten freue ich mich wenn wir uns hier wieder im Podcast hören auf ein Kaffee mit Jana.
00:32:29: Ausland Rückkehr und Zwischen und bis dahin schicke ich dir es sonnige Grüße.
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